Italiens Verband bestätigte Strafen im Wettskandal

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Das Gericht des italienischen Fußballverbandes (FIGC) hat in zweiter Instanz die harten Strafen im Wettskandal weitgehend bestätigt. Am Freitag folgten die Richter in Rom in fast allen Fällen den Urteilen der FIGC-Disziplinarkommission gegen 18 Spieler und Funktionäre sowie 17 Vereine. Erstligist Atalanta Bergamo muss mit sechs Strafpunkten in die neue Saison starten.
Auch auf Kapitän Cristiano Doni muss Bergamo verzichten. Während sein Teamkollege Thomas Manfredini freigesprochen wurde, erhielt der 38-Jährige eine Sperre von dreieinhalb Jahren. Ex-Nationalspieler Giuseppe Signori und neun weitere Hauptangeklagte wurden erneut sogar zur Höchststrafe von fünf Jahren und dem lebenslangen Ausschluss aus dem Profi-Fußball verurteilt.
Der Zweitligist aus Ascoli erhielt wie in erster Instanz sechs Strafpunkte, während die Drittligisten Alessandria und Ravenna zum Zwangsabstieg verurteilt wurden. Benevento erhielt eine Reduzierung der Strafpunkte von neun auf sechs Zähler.
Die betroffenen Spieler und Funktionäre haben nach Meinung von FIGC-Chefankläger Stefano Palazzi Spiele manipuliert und dann in Asien hohe Wetten auf die Partien abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Cremona hatte die Bande vor zwei Monaten bei einer landesweiten Razzia ausgehoben und 16 Personen vorübergehend festgenommen.
Unter ihnen war auch Signori, der alle Vorwürfe bestreitet. "Ich habe mit der Sache nichts zu tun", versicherte auch Doni. Die Verurteilten können nun in nächster Instanz vor das Sportgericht des Nationalen Olympischen Komitees (CONI) ziehen.




















