Manchester United bezahlte Auftaktsieg mit Verletzungsreigen
Der Rekordchampion hat nach seinem 2:1 bei West Bromwich Albion, dem Club von ÖFB-Teamspieler Paul Scharner, gleich mehrere Verletzte zu beklagen, darunter die Innenverteidiger Ferdinand und Kapitän Vidic.

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Meister Manchester United hat seinen Auftaktsieg in der englischen Fußball-Premier-League teuer bezahlt. Der Rekordchampion hat nach seinem 2:1 bei West Bromwich Albion, dem Club von ÖFB-Teamspieler Paul Scharner, gleich mehrere Verletzte zu beklagen, darunter die Innenverteidiger Rio Ferdinand und Kapitän Nemanja Vidic. "Wir haben eine harte Zeit, was Verletzungen betrifft", erklärte United-Trainer Alex Ferguson.
Ferdinand fällt mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel bis zu sechs Wochen aus, verpasst damit Anfang September auch die kommenden EM-Qualifikationsspiele Englands gegen Wales und Bulgarien. Vidic hatte mit Knieschmerzen zu kämpfen, dürfte zumindest zwei Wochen ausfallen. Bereits im Training am Freitag hatte sich Außenverteidiger Rafael da Silva eine Schulterluxation zugezogen. Der Brasilianer dürfte operiert werden und bis zu zehn Wochen pausieren müssen. Dazu fehlt auch der Franzose Patrice Evra mit Knieproblemen.
United hatte sich nur dank eines Eigentores von Steven Reid durchgesetzt (81.). Der Ire hatte eine scharfe Hereingabe von United-Neuzugang Ashley Young ins eigene Tor abgelenkt. Zuvor hatte der neue Keeper David de Gea bei seinem Premier-League-Debüt beim Ausgleich durch Shane Long gepatzt (37.). Einen Schuss von Scharner hatte der Spanier zwei Minuten eher noch pariert. "Eine unglaubliche Parade", betonte Scharner auf seiner Website.
Der Österreicher spielte durch und sah für ein Foul an Stürmerstar Wayne Rooney, der das erste Tore erzielt hatte (13.), die Gelbe Karte. "In Durchgang zwei war es ein recht ausgeglichenes Spiel", meinte Scharner. "Richtig zwingend war aber keine der beiden Mannschaften". Auch Referee Mike Jones hätte laut Scharner seinen Teil dazu beigetragen, den Spielfluss zu unterbinden. "Er hatte viele sehr fragwürdige Entscheidungen parat".




















