"Erfolgs-Ösis" und Dusel-Bayern
Deutschlands Fußball ist derzeit fest in österreichischen Händen: Gleich vier Österreicher-Klubs liegen an der Spitze der Bundesliga. Den Weg zurück auf die Siegesstraße fand Bayern München.

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Österreichs Export-Kicker stürmen die deutsche Bundesliga. Denn mit Andreas Ivanschitz, Julian Baumgartlinger (Mainz), Emanuel Pogatetz (Hannover) Martin Harnik (Stuttgart) und - obwohl verletzt - Martin Stranzl (Gladbach) ist ein Quintett beim Spitzenquartett der deutschen Bundesliga beschäftigt - und am Sonntag hat mit Werder Bremen auch noch das Duo Prödl/Arnautovic die Chance, mit einem Sieg in Leverkusen ganz oben dabei zu sein. Dort steht nach der zweiten Runde derzeit der FSV Mainz 05, der wie schon vergangene Saison (damals gab's sieben Siege in Serie) einen Blitzstart hinlegt: Bei Freiburg gab es für die Tuchel-Truppe den zweiten Sieg (2:1) im zweiten Spiel. Erfreulich: Ivanschitz spielte wieder on Beginn an und überzeugte wie schon zum Auftakt und leitete mit einem Eckball die 1:0-Führung ein. Nach 74. Minuten war für den Ex-Teamkapitän aber Schluss: Für ihn kam Julian Baumgartlinger.
Den Mainzern dicht auf den Fersen sind mit Hannover und Stuttgart zwei weitere Klubs, die auf Rot-Weiß-Rot setzen: Hannover fuhr mit Pogatetz bei Nürnberg ebenfalls den zweiten Dreier (2:1) ein. Stuttgart mühte sich mit Harnik bei Gladbach zwar "nur" zu einem Remis (1:1), steht damit aber dennoch auf Tabellenplatz drei.
Überhaupt war es ein aus österreichischer Sicht erfolgreicher Spieltag. So rehabilitierte sich auch Schalke mit Christian Fuchs. Nach dem 0:3-Debakel zum Auftakt gegen Stuttgart durften diesmal die Königsblauen jubeln. Gegen Köln gab es gleich einen 5:1-Sieg.
Bayern mit "Dusel"
Den Weg zurück auf die Siegesstraße fand auch Bayern München, dem nach dem verpatzten Auftakt schon der schlechteste Saisonstart aller Zeiten prophezeit worden war. Die Süddeutschen präsentierten sich bei Wolfsberg phasenweise bärenstark, brauchten am Ende aber dennoch doppelt Glück für den Sieg. Den entscheidenden Treffer erzielte Luiz Gustavo nämlich erst in der 91. Minute. Und: Zuvor war den Wolfsburgern ein reguläres Tor aberkannt worden. Und die Dortmunder? Die stolperten bei Angstgegner Hoffenheim überraschend in eine 0:1-Niederlage.





















