Altach-Protest wurde abgewiesen
Die Erste Liga wird am Montag wie geplant starten. Der Antrag von Altach auf Anordnung vorläufiger und sichernder Maßnahmen im "Fall Admira" wurde vom "Ständig Neutralen Schiedsgericht" abgewiesen.

Foto © GEPADas Duell Altach vs. Vienna wird stattfinden
Das "Ständig Neutrale Schiedsgericht" hat den vom SCR Altach in der "Causa Admira" gegen die Fußball-Bundesliga eingebrachten Antrag auf Anordnung vorläufiger und sichernder Maßnahmen abgewiesen. Dabei ging es insbesondere um die Verschiebung des Meisterschaftsauftakts der Erste Liga zwischen Altach und der Vienna. Die Vorarlberger starten nun am kommenden Montag planmäßig in die Saison.
Schiedsklage gegen die Bundesliga
Altach sieht sich in der Causa um angebliche Doppelverträge von Bundesliga-Aufsteiger Admira um ihren Meistertitel geprellt. Nach dem Senat 5 der Liga die Südstädter lediglich zu einer Geldstrafe verdonnert hatte, reichten die Westösterreicher am vergangenen Mittwoch eine Schiedsklage gegen die Bundesliga unter Einbindung des FC Admira ein. Ein Verhandlungstermin am Handelsgericht Wien steht in der kommenden Woche an.
Im rechtlichen Disput zwischen der Liga und Altach scheint ein rasches Ende nicht in Sicht. Der Vizemeister der Erste Liga hatte angekündigt, alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen. Man rechne von vornherein mit etlichen Widerständen und Rückschlägen, bis diese Angelegenheit restlos aufgeklärt ist.
"Richtungsweisende Entscheidung für das österreichische Sportrecht"
Altach fasste die Entscheidung des Ständig Neutralen Schiedsgerichts durchaus positiv auf. Dieses habe die eingebrachte Schiedsklage als zulässig erachtet. Diese wird nun am kommenden Donnerstag in Wien inhaltlich behandelt und ein Endurteil verkündet. Von Altacher Seite erwartet man sich "eine in mehrfacher Hinsicht spannende, aber insbesondere auch richtungsweisende Entscheidung für das österreichische Sportrecht, die nicht nur in Österreich mit Interesse erwartet wird".
Die Vorarlberger bemerkten weiters, dass man mit dem Bescheid des Schiedsgerichts dem Vorhaben, die Entscheidung der Bundesliga in der Causa "Doppelverträge" transparent zu machen, einen Schritt näher gekommen sei. Dadurch wisse man laut Altach nun definitiv, dass vom Senat 5 der Liga eine Geldstrafe von 75.000 Euro über den FC Trenkwalder Admira verhängt wurde.




















