Löw vs. Ballack: Der Präsident soll vermitteln
DFB-Präsident Theo Zwanziger appellierte an alle Beteiligen, den öffentlichen Zwist beizulegen. Das Angebot eines Abschiedsspiel für Ballack bestehe weiterhin - aber nur bei einer Entschuldigung Ballacks.

Foto © APADFB-Präsident Theo Zwanziger
Im schmutzigen Rosenkrieg zwischen dem deutschen Teamchef Joachim Löw und dem ausgebooteten Kapitän Michael Ballack hat Theo Zwanziger, der Präsident des DFB, die Rolle des Vermittlers übernommen. Trotz des eskalierenden Streits hält der DFB-Chef das Angebot des Abschiedsspiels für Ballack aufrecht, wenn dieser sich für seine drastischen Vorwürfe (Scheinheiligkeit und Farce) entschuldigt.
"Nachtragend sind wir nicht, die Tür für Michael Ballack bleibt im DFB immer offen", schrieb Zwanziger in einer Kolumne für die Zeitschrift "Sport Bild" (Mittwoch-Ausgabe) und meinte, Ballack habe nach wie vor einen ehrenvollen Abschied verdient. Der Präsident appellierte an alle Beteiligen, den öffentlichen Zwist beizulegen. "Wenn man in einem Spannungsverhältnis steht, dann kann man das nur dann auflösen, wenn man aufeinander zugeht." Den geplanten 99. Einsatz im Teamtrikot am 10. August in Stuttgart gegen Brasilien hat der Profi von Bayer Leverkusen abgelehnt.












