Fußballergewerkschaft kritisiert Bundesliga scharf
Nicht nur Altach, sondern auch die Fußballergewerkschaft VdF hat am Donnerstag kritische Töne gegenüber der österreichischen Bundesliga anklingen lassen.

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"Die Bundesliga negiert seit langem Hinweise der VdF auf dubiose Vertragsgestaltungen und eine strengere Kontrolle der Vereine. Es gibt diesbezüglich keine Bereitschaft zur Zusammenarbeit und man hat das Gefühl, dass die Liga nicht daran interessiert ist, konsequent für das Einhalten der Spielregeln in ihrem Meisterschaftsbetrieb zu sorgen", erklärte der VdF-Vorsitzende Gernot Zirngast.
In einer offiziellen Aussendung ließ die VdF kein gutes Haar an der Liga: "Verzögerte Verfahren, geringfügige Geldstrafen für klare Lizenzverstöße und Schweigen im Walde, wo klare Worte angebracht wären: Die Bundesliga, deren Vereine in den letzten Jahren über 30 Konkurse zu verantworten hatten, steht ihren großen Funktionärskollegen in der FIFA um nichts nach. Sie ist gerade dabei, den letzten Rest ihrer Glaubwürdigkeit zu verspielen und scheint dies selbst gar nicht zu bemerken."
Klare Worte gefordert
Die unter Verdacht stehenden Vertragsmodalitäten bei der Admira sollen der Liga seit Jänner 2011 bekannt sein. Grund dafür soll laut VdF ein VdF-Antrag an den Senat 2 der Bundesliga für den Spieler Simon Manzoni gewesen sein. Manzoni soll trotz mehrfacher Urgenzen seine Gehaltszahlungen nicht erhalten haben. Ein diesem Antrag zugrundeliegender, sogenannter Generalvertrag des Spielers soll dem Lizenzierungssenat der Bundesliga zur Beurteilung weitergeleitet worden sein.
Die VdF vermutet hinter diesem Verhalten eine klare Absicht. "Die Liga wird wie schon so oft bestrebt sein, den geschädigten Verein Altach intern ruhig zu stellen, um dann ein Urteil über die Admira zu fällen, das den Spielbetrieb für die kommende Saison nicht gefährdet", hieß es in der VdF-Aussendung, in der auch klare Worte von ÖFB-Präsident Leo Windtner gefordert werden. "Die Öffentlichkeit wird nichts Genaueres darüber erfahren und daher halte ich eine Aberkennung des Meistertitels für die Admira und einen damit verbundenen Nichtaufstieg als undenkbar, egal was an dieser Sache wirklich dran ist", so Zirngast.
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Die VdF fordert "im Sinne eines fairen Wettbewerbs für alle Vereine und deren Spieler eine rasche und lückenlose Aufklärung der Vorwürfe gegenüber Admira." Ein eklatanter Verstoß gegen die Lizenzierungsbestimmungen sei schon aus präventiven Gründen konsequent zu bestrafen.




















