Dopingtest entlastet fünf mexikanische Fußballer

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Ein zweiter Dopingtest bei fünf mexikanischen Fußball-Nationalspielern ist negativ ausgefallen. Das teilte am Dienstagabend (Ortszeit) der mexikanische Verband mit. Torwart Guillermo Ochoa, Francisco Javier Rodríguez vom PSV Eindhoven, Edgar Duenas, Antonio Naelson und Christian Bermudez waren bei einem ersten Test positiv auf Clenbuterol getestet worden.
Sie mussten deshalb die Nationalmannschaft verlassen, die in den USA am Gold Cup des Kontinental-Verbandes CONCACAF teilnimmt. Die Spieler und der Verband hatten stets ihre Unschuld beteuert und erklärt, die Substanz könne nur durch den Verzehr von verunreinigtem Fleisch in die Körper der Profis gelangt sein. Clenbuterol ist auch in Mexiko illegal, wird aber immer wieder bei der Tiermast verwendet.
Die fünf Spieler halten sich derzeit in Los Angeles auf, wo sie am vergangenen Freitag einen zweiten Test abgeliefert hatten. Weitere Einzelheiten will der Verband erst mitteilen, wenn die Disziplinarkommission ihre Entscheidungen zu dem Fall mitgeteilt hat.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA will indes einen Grenzwert bei Clenbuterol-Nachweis einführen. "Es könnte sein, dass beim Auftauchen geringster Mengen vorgeschlagen wird, den genauen Kontext zu untersuchen, frühere Proben zu analysieren und neue Proben zu nehmen", sagte WADA-Forschungsdirektor Olivier Rabin. Zudem wurde am Mittwoch in Rom verkündet, dass die WADA beim Nachweis des Wachstumshormons vor einem Durchbruch stehe und Tests spätestens bei Olympia 2012 anwenden will.


















