Gesperrter FIFA-Vize Warner will weiter aufdecken
Der vorläufig suspendierte FIFA-Vize Jack Warner will die nächste Welle des von ihm angekündigten "Fußball-Tsunami" lostreten und weiter aufdecken.

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Jack Warner wolle einen E-Mail-Verkehr mit FIFA-Präsident Joseph Blatter veröffentlichen, drohte der Spitzenfunktionär des Weltverbandes, der von der FIFA-Ethikkommission wegen Bestechungsvorwürfen gesperrt worden war.
"Der Inhalt der Mail wird eindeutig zeigen, was bei dem Meeting wirklich passiert und was durchgesickert ist", erklärte Warner am Wochenende in seiner Heimat Trinidad & Tobago.
Warner wird beschuldigt, zusammen mit dem ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Mohamed bin Hammam für insgesamt eine Million Dollar Stimmen von 25 karibischen Funktionären gekauft zu haben. Als vermeintlicher Komplize von bin Hammam soll der 68-Jährige karibische Delegierte bei einem Treffen am 10. Mai in Port of Spain in ein Konferenzzimmer gebeten und ihnen dort ein "Geschenk" in Höhe von 40.000 Dollar Bargeld offeriert haben. Warner weist sämtliche Vorwürfe zurück und ist "zuversichtlich", dass er nach der Veröffentlichung der Mail von allen Vorwürfen freigesprochen wird.
Blatter hatte sich ebenfalls vor der Ethikkommission verantworten müssen. Der FIFA-Boss soll von angeblichen Zahlungen an FIFA-Mitglieder aus der Karibik gewusst, aber nichts dagegen unternommen haben, hatte bin Hammam ihm vorgeworfen. Die Ethikkommission sah bei Blatter jedoch keinen Grund, Ermittlungen aufzunehmen.



















