Maierhofer schied bei 1:2 von Duisburg verletzt aus
Österreichs Teamstürmer Stefan Maierhofer ist bei der 1:2-Auswärtsniederlage des MSV Duisburg gegen Greuther Fürth in der zweiten deutschen Bundesliga in der 69. Minute verletzt ausgetauscht worden.

Foto © GEPAStefan Maierhofer
Österreichs Fußball-Teamstürmer Stefan Maierhofer ist am Samstagnachmittag bei der 1:2-Auswärtsniederlage des MSV Duisburg gegen Greuther Fürth in der zweiten deutschen Bundesliga in der 69. Minute verletzungsbedingt ausgetauscht worden. Der Ex-Rapidler stieß mit Fürth-Goalie Alexander Walke zusammen und dürfte sich dabei eine Knöchelverletzung zugezogen haben.
Maierhofer, der am Dienstag bei der 0:2-Niederlage Österreichs gegen die Türkei einen Elfmeter vergeben hatte, blieb gegen seinen Ex-Club bei seinem 28. Saisoneinsatz großteils wirkungslos. Die Zukunft des 2,02 m großen Angreifers ist offen, im Duisburg-Trikot dürfte er in der kommenden Saison aller Voraussicht nach aber nicht zu sehen sein.
"Die Chancen stehen bei fünf Prozent. Es geht nicht nur um die Ablöse, sondern auch um das Gesamtpaket, mit dem Gehalt, das er in England verdient. Ich glaube nicht, dass uns das nochmals gelingt", rechnet MSV-Sportdirektor Bruno Hübner nicht mehr wirklich mit einem Verbleib des ÖFB-Teamstürmers. Man werde aber natürlich trotzdem bis zum Schluss um den bis Saisonende von den Wolverhampton Wanderers ausgeliehenen Angreifer kämpfen.
Der von Milan Sasic betreute und auf Rang sieben liegende MSV (43 Punkte), bei dem Jürgen Säumel auf der Bank saß, begrub mit der Niederlage wohl die letzten Chancen auf den Aufstieg. Die viertplatzierten Fürther (50) rückten dank Toren von Felix Klaus (19.) und Bernd Nehrig (79./Elfmeter) hingegen näher an die Top-3-Teams Augsburg (57), Hertha BSC Berlin (Djuricin/56) und VfL Bochum (Korkmaz/52) heran.
Siege für Dortmund, Bayern und Leverkusen
Das Spitzentrio der deutschen Fußball-Bundesliga hat am Samstag Erfolge gefeiert. Spitzenreiter Borussia Dortmund fand nach zwei Spielen ohne Sieg beim 4:1-Erfolg in Hannover zurück in die Erfolgsspur, Verfolger Bayer Leverkusen konnte durch ein 1:0 beim 1. FC Kaiserslautern zumindest den Rückstand von sieben Punkten wahren. Und Bayern München schob sich mit einem 1:0 gegen Schlusslicht Borussia Mönchengladbach auf Platz drei vor. Von sieben österreichischen Legionären durften mit Andreas Ivanschitz, Christian Fuchs, Martin Harnik und Marko Arnautovic immerhin vier einen Punktgewinn verbuchen. Ivanschitz und Fuchs spielten beim 1:1 der Mainzer gegen den SC Freiburg durch. Nachdem der Tabellenfünfte schon nach 50 Sekunden in Rückstand geraten war, gab Ivanschitz per Eckball die Vorlage zum Ausgleich durch Allagui (74.). Damit blieb Mainz bereits zum sechsten Mal nacheinander im Bruchwegstadion ohne Sieg.
Arnautovic kam ab der 63. Minute zum Einsatz, verpasste aber mit Bremen den erhofften Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Ohne den verletzten Sebastian Prödl blieb man zwar im fünften Spiel hintereinander ohne Niederlage, musste sich gegen den unmittelbaren Konkurrenten VfB Stuttgart aber trotz eines deutlichen Chancenplus' mit einem 1:1 begnügen. Immerhin wahrte Werder in der Tabelle der Fußball-Bundesliga den Drei-Punkte-Vorsprung vor dem VfB, für den Harnik über die volle Spielzeit am Platz stand. Den Bremer Ausgleich erzielte Torsten Frings (34.). Für den VfB hatte Tamas Hajnal (13.) die Führung erzielt.
Dortmund wendete im Gipfeltreffen gegen das Überraschungsteam von Hannover nach dem 0:1 durch Abdellaoue (57.) die erste Heimniederlage seit August 2010 ab und feierte am Ende noch einen überzeugenden Sieg. Götze (59.), Doppel-Torschütze Barrios (64./73.) und Großkreutz (83.) sorgten für den Erfolg der Dortmunder, die zuletzt zweimal sieglos geblieben waren. 96, für das Emanuel Pogatetz durchspielte, fiel durch die Niederlage auf den vierten Rang zurück.
Leverkusen untermauerte auf dem Betzenberg seine Position als bestes Rückrundenteam und hielt mit dem 1:0 bei Kaiserslautern den Rückstand zum Tabellenführer konstant. Sidney Sam erzielte in der 74. Minute den entscheidenden Treffer für die Mannschaft von Jupp Heynckes, die mit Michael Ballack in der Startelf ihren zehnten Auswärtssieg unter Dach und Fach brachte. Erwin Hoffer (ab der 56. Minute) musste mit dem FCK dagegen im Kampf gegen den Abstieg wieder einen Dämpfer hinnehmen.
Die Bayern wurden nach einem müden Kick gegen Abstiegskandidat Mönchengladbach durch Arjen Robben erlöst. Der Niederländer traf 13 Minuten vor dem Ende zum 1:0 und erhielt den Bayern damit die Chance auf ihr letztes Saisonziel, die Qualifikation für Europas Königsklasse. Gladbach (Martin Stranzl spielte durch) trennen sechs Runden vor Saisonschluss bereits sieben Punkte vom rettenden Ufer.





















