Deutschland testet gegen Italien
Österreichs EM-Qualifikations-Gegner sind allesamt am Mittwoch im Testspiel-Einsatz. Genauso wie die ÖFB-Truppe misst sich Deutschland als Vorbereitung auf die Fortsetzung der EM-Quali mit einem echten Topteam.

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Ex-Weltmeister Italien gastiert vor den Augen von ÖFB-Spion Thomas Janeschitz in Dortmund.
Belgien hat Finnland in Gent zu Gast, Willi Ruttensteiner wird den nächsten ÖFB-Gegner genauestens unter die Lupe nehmen. Die Türkei empfängt in Trabzon Südkorea, wobei Josef Degeorgi im Stadion sein wird. Im Rahmen ihres Trainingslagers trifft Aserbaidschan in Dubai auf Ungarn. Kasachstan bekommt es in Antalya mit Weißrussland zu tun. Die Partei wird von Manfred Kern vor Ort verfolgt.
Deutschland trifft zum bereits 30. Mal auf den vierfachen Weltmeister Italien, der letzte Sieg liegt allerdings schon 16 Jahre zurück. Nicht nur deshalb will die DFB-Truppe gewinnen, gilt es doch auch Revanche zu nehmen für die 0:2-Niederlage nach Verlängerung im letzten direkten Duell im Halbfinale bei der Heim-WM 2006, das damals am 4. Juli ebenfalls in Dortmund über die Bühne gegangen war. "Die Italiener haben immer noch eine Mannschaft, die von Cleverness und Erfahrung lebt, obwohl sie bei der jüngsten WM in Südafrika nicht so erfolgreich waren", sagte DFB-Teamchef Joachim Löw, der auf Bayern-Stürmer Mario Gomez verzichten muss.
Bewährungsprobe für Prandelli
Für Italiens Teamchef Cesare Prandelli wird das Länderspiel zur großen Bewährungsprobe. Nach seiner Debüt-Pleite gegen die Elfenbeinküste im August 2010 und einem lockeren Aufgalopp in der EM-Qualifikation mit Siegen gegen Estland (2:1), Färöer (5:0) und Serbien (3:0) sowie einem torlosen Remis gegen Nordirland wird der Reformator der radikal verjüngten "Squadra Azzurra" am Mittwoch in Dortmund erstmals von einem Weltklasseteam auf die Probe gestellt.
Spanien bekommt es im Bernabeu-Stadion mit Kolumbien zu tun, Frankreich trifft im Stade de France auf Brasilien. England muss in Kopenhagen gegen Dänemark auf vier Spieler verzichten: Kapitän Steven Gerrard, Stürmer Peter Crouch und Tormann Ben Foster mussten verletzungsbedingt passen, Angreifer Gabriel Agbonlahor sagte aus persönlichen Gründen ab.




















