Diego Maradona droht Verbandspräsident mit Klage
"Ich werde nicht lange fackeln. Ich werde mich mit meinen Anwälten treffen, um eine Klage vorzubereiten." Julio Grondona soll falsche Informationen über angebliche Alkohol- und Drogenprobleme Maradonas in Umlauf gebracht haben.

Foto © APADiego Maradona
Diego Maradona sorgt auch zu Weihnachten für Schlagzeilen: Argentiniens Fußball-Legende hat dem Verbandspräsidenten in seiner Heimat, Julio Grondona, mit einer Klage gedroht. Der ehemalige Weltklassespieler sagte in einem Interview mit der argentinischen Tageszeitung "Clarin", Grondona habe falsche Informationen über angebliche Alkohol- und Drogenprobleme Maradonas in Umlauf gebracht.
"Ich werde nicht lange fackeln. Ich werde mich mit meinen Anwälten treffen, um eine Klage vorzubereiten, nach allem, was er (Grondona, Anm.) gesagt hat. Er hat den Verstand verloren", gab Maradona in "Clarin" zu Protokoll.
Grondona, der auch Senior-Vizepräsident des Fußball-Weltverbandes FIFA ist, hatte zuletzt gegenüber Medien erklärt, dass Maradona überaus labil sei. "Einen Tag liebt er dich, am nächsten hasst er dich. Dafür gibt es Gründe, die wir alle kennen", spielte der 79-Jährige auf die Suchtprobleme von Maradona in der Vergangenheit an.
Maradona wies diese Anschuldigungen aufs Schärfste zurück. "Ich habe seit sechs Jahren nichts genommen, nicht einmal ein Glas Wein getrunken", betonte der 50-Jährige, der seit der Nichtverlängerung seines Teamchef-Vertrages im Sommer nach Argentiniens WM-Viertelfinal-Out in Südafrika im Dauerclinch mit Grondona liegt.




















