Harnik-Verein verhängte über Marica drastische Geldstrafe
Der VfB Stuttgart, der Tabellenvorletzte der deutschen Fußball-Bundesliga, hat nach der 2:4-Niederlage am Wochenende in Hamburg gegen den HSV Konsequenzen gezogen.

Foto © GEPACiprian Marica
Der Verein des ÖFB-Legionärs Martin Harnik verhängte über Ciprian Marica wegen Schiedsrichter-Beleidigung eine saftige Geldstrafe. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll der Stürmer, der nach 16 Minuten mit der Roten Karte vom Platz geflogen war, 50.000 Euro zahlen.
Wie Referee Wolfgang Stark nach der Partie im Fernsehen sagte, habe ihn der Rumäne als "Arschloch" bezeichnet. "Mit dieser Aktion hat er nicht nur sich selbst, sondern der gesamten Mannschaft geschadet. Ein Spieler mit seiner Erfahrung und seiner Klasse muss sich in so einer Situation zurückhalten," kommentierte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic den Ausraster und die Geldstrafe. Die Entgleisung, die auch eine Sperre durch das DFB-Gericht nach sich ziehen wird, könnte Harnik mehr Einsätze bringen.
Marica war aber nicht der einzige VfB-Akteur, der nach der Niederlage ins Geldbörsel greifen muss. Auch Zdravko Kuzmanovic, der wie Harnik nach der Pause eingewechselt worden war, bekommt wegen seines Fehlverhaltens ein Geldbuße auferlegt. Diese soll laut Zeitungen "nur" 25.000 Euro betragen. Der serbische Mittelfeldspieler hatte nach dem Abpfiff den Gang zu den bitter enttäuschten Fans verweigert. "Egoismen haben bei uns keinen Platz," sagte dazu Bobic.
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Marica drei Spiele gesperrt
Ciprian Marica vom VfB Stuttgart ist am Montag vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen Schiedsrichter-Beleidigung für drei Spiele gesperrt worden. Hugo Almeida, der Clubkollege von Sebastian Prödl und Marko Arnautovic in den Reihen von Werder Bremen, muss ebenfalls drei Partien "stehen". Der Portugiese war beim 3:0 in Hamburg gegen den FC St. Pauli wegen Tätlichkeit ausgeschlossen worden.















