Innsbruck empfängt Salzburg zum Westderby
Der FC Wacker Innsbruck hat am Sonntag (18.30 Uhr/live Sky) im ersten Bundesliga-West-Derby seit mehr als zweieinhalb Jahren Red Bull Salzburg zu Gast. Zuletzt konnten die Tiroler einen Punkt in Wien holen.

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Die Partie verspricht Spannung, trifft doch der Aufsteiger und aktuelle Tabellenführer aus Tirol auf den bisher schwächelnden siebentplatzierten Titelverteidiger. Rapid muss nach Wiener Neustadt (16.00 Uhr/live Sky und ORF 1).
Das Tivoli-Stadion ist seit Tagen ausverkauft. Beide Mannschaften stehen vor richtungsweisenden Tagen, bereits am Mittwoch (20.30 Uhr/live Sky) steht nämlich in Salzburg das in der zweiten Runde abgesagte "Retourspiel" am Programm. Für die Tiroler ist es die "Nagelprobe", ob sie vielleicht tatsächlich ganz vorne mitspielen können, für die Salzburger geht es darum, den Anschluss an die Tabellenspitze allmählich zu schaffen.
Gegenüber dem 1:1-Auswärtsremis gegen Rekordmeister Rapid wird es in der Tiroler Aufstellung, wie in der bisherigen Saison nahezu immer üblich, keine Veränderungen geben, einzig der Einsatz des noch gesundheitlich etwas angeschlagenen Fabian Koch ist fraglich.
Die Salzburger haben zuletzt mit dem Heim-0:2 gegen Kapfenberg enttäuscht, dafür am Donnerstag in der Europa League Selbstvertrauen getankt. "Wir haben gegen Juventus gezeigt, dass wir es können. Das habe ich ihnen auch vor dem Spiel mehrmals vorgehalten. Jetzt erwarte ich auch in den nächsten Spielen, dass sie so eine Leistung zeigen", forderte Salzburg-Trainer Huub Stevens.
Rapid spekuliert am Sonntag in Wiener Neustadt (16.00 Uhr/live Sky und ORF 1) mit einem neuerlichen "Europa-League-Effekt" - immerhin folgte vor einem Jahr auf einen gelungenen internationalen Auftritt in der Fremde (1:1 in Glasgow gegen Celtic) ein 4:0 beim Magna-Club. Trainer Peter Pacult hofft nun nach dem 2:0-Auswärtssieg am Donnerstag gegen ZSKA Sofia auf ein ähnliches Resultat.
"Der Sieg in der Europa League war sehr wichtig für uns und ist sicher auch von Wiener Neustadt registriert worden. Wir werden am Sonntag sehen, wie es weitergeht", erklärte Pacult. Wiener Neustadts Coach Peter Schöttel bestätigte die Aussage Pacults. "Wir haben natürlich mitbekommen, dass Rapid Selbstvertrauen getankt hat", sagte der Ex-Rapidler, der lediglich auf den gesperrten Michael Madl verzichten muss. "Rapid braucht drei Punkte, um den Anschluss nicht zu verlieren, aber auch wir wollen den Sieg. Ich erwarte eine offene Partie."




















