Keine EM-Tipps von Krake und WM-Orakel Paul
Die Fußballwelt kann sich bei der EM 2012 in Polen und der Ukraine nicht auf die hellseherischen Kräfte des weltberühmten Tintenfischs verlassen. Paul genießt den Ruhestand.

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"Er wird diese Länderspiele definitiv nicht tippen", sagte Tanja Munzig, Sprecherin des Sealife-Center im nordrhein-westfälischen Oberhausen, am Mittwoch. Krake Paul genieße nach dem Trubel während der Weltmeisterschaft in Südafrika derzeit den Ruhestand und das solle auch so bleiben. Für die Zukunft machte Munzig dennoch ein wenig Hoffnung: "Wir werden einmal schauen, was dann irgendwann einmal zur nächsten WM, EM oder wie auch immer ist".
Zur WM in Südafrika hatte der Riesentintenfisch aus Oberhausen mit all seinen Tipps goldrichtig gelegen und war deshalb über die Landesgrenzen hinaus berühmt geworden. Er hatte alle Spiele der Deutschen sowie das Finalspiel richtig "vorhergesehen". Dazu wählte er zwischen zwei Behältern mit Muschelfleisch, auf denen die Landesflagge des jeweiligen Teams abgebildet war, achtmal die richtige.
Mittlerweile ist die Krake sogar Ehrenbürger der nordwestspanischen Stadt Carballino. Für das im Großaquarium Sealife in Oberhausen lebende Tier sollen sogar Kaufangebote im fünfstelligen Bereich abgegeben worden sein. Doch für den Kraken wird es keinen Ortswechsel geben. "Paul wird nach wie vor bei uns bleiben", sagte Munzig. Obwohl die WM schon länger zurück liegt, ist es noch nicht viel ruhiger um Paul geworden: "Wir haben immer noch Anfragen weltweit - insbesondere aus dem sportlichen Bereich." Seine hellseherischen Fähigkeiten sind auch in Politik- und Privatfragen gefordert. So solle er beispielsweise darüber orakeln, wer nächster Präsident eines Landes werde oder ob ein Ehemann seine Frau betrüge.















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