Die neue Akademie ist bereit
Früher, damit ist auch die vergangene Saison gemeint, war alles komplizierter. Die Fußball-Akademie, damals noch unter der Patronanz des verblichenen SK Austria Kärnten, war auf viele verschiedene Schauplätze aufgeteilt.

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Jetzt aber, genau seit 26. Juli, ist nicht nur alles anders und neu, sondern auch unter einem Dach, nämlich jenem des Sportparks Klagenfurt. Dazu gehören neben den Trainings- und Spielflächen im Stadionbereich unter anderem auch ein Internat mit aktuell 25 Insassen sowie Lernräume, bei professioneller Betreuung durch Fachkräfte.
Die Akademie steht nunmehr, wie auch in manchen anderen Bundesländern, unter der Obhut des Landesverbandes, ausgestattet mit einer unbefristeten Lizenz, wie KFV-Präsident Werner Lippitz erklärt. Der neue Geschäftsführer Christian Schmölzer, ehemaliger Turnierdirektor der Euro 2008, versucht nun eine konsequente Aufbauarbeit. Der 42-jährige Kärntner versteht die Akademie als Ausbildungsstätte "für Spieler". Den Jungkickern sollten die bestmöglichen Bedingungen geboten werden, um später eventuell in den Profibetrieb einzusteigen. Vier Mitglieder der Akademie (U18-Team) sind daher auch derzeit WAC-Kooperationsspieler.
Die neue Akademie kostet freilich Geld und laut Schmölzer belaufen sich die jährlichen Kosten auf 1,3 bis 1,4 Millionen Euro. Finanziert wird der Betrieb von Land, der Stadt Klagenfurt, dem ÖFB aus den Mitteln der Bundessportförderung sowie Elternbeiträgen. Derzeit sind 59 Jugendliche in den drei Auswahlen aktiv (U18, U16, U15). In den Verwirrungen der vergangenen Saison waren zwölf Spieler an andere Akademien verloren gegangen.
Sportlicher Leiter blieb der für die U18 zuständige Roman Stary, als Trainer fungieren u. a. Günther Vidreis (U16) und Werner Oberrisser (U15) sowie Individualtrainer Carlos Chaile, der besondere Talente (derzeit acht) in der Fußballkunst unterrichtet.




















