Rapid betritt Neuland
Die Pacult-Elf erwartet bei Porto ein "ganz anderer Fußball". Hatten die Grünen zuletzt im Wiener Derby einen Gegner auf Augenhöhe, müssen sie nun über sich hinauswachsen, um zu bestehen.

Foto © GEPAPacult und seine Schützlinge haben viel vor
Nicht, dass man das erste Mal in Portugal spielen würde. Vielmehr ist es der Spielstil des FC Porto, der den Grün-Weißen aus Hütteldorf aus den heimischen Gefilden am Donnerstag fremd sein wird. "Auf uns kommt ein ganz anderer Fußball zu, als wir ihn in den letzten Jahren erlebt haben. Porto spielt momentan à la Barcelona", weiß Trainer Peter Pacult. Im Detail heißt das lange Ballzirkulation mit dem schnellen Pass in die Tiefe. "Porto ist sehr spielstark und hat sich in den letzten Jahren einen unheimlichen Stellenwert erarbeitet. Ihr Fußball besticht durch individuelle Klasse, Kombinationen und taktische Konsequenz", doziert der Hütteldorfer Übungsleiter weiter. Müßig zu erwähnen, dass für Pacult Porto klarer Favorit ist. Nur dem Ball nachlaufen und hinten dicht machen wollen die Wiener aber nicht. "Ich hoffe, dass wir uns schnell auf ihr Spiel einstellen können und auch selbst nach vorne aktiv werden."
Ob Pacult die Aufgabe des Toreschießens der Solo-Spitze Adthe Nuhiu oder Hamdi Salihi übertragen wird, ist noch offen. Fix ist dagegen, dass Rapid drei Spieler vorgeben muss. Neben Yasin Pehlivan und Markus Heikkinen wird auch Neuzugang und Jelavic-Ersatz Jan Vennegoor of Hesselink fehlen, der gar nicht mit nach Porto geflogen ist. "Man merkt seine lange Pause. Er muss in Wien an seiner Fitness arbeiten, denn es warten noch viele schwere Spiele auf uns."





















