Reich, aber bislang erfolglos
Salzburg empfängt in der Europa League am Donnerstag Manchester City, den derzeit wohl reichsten Klub der Welt. Seit 2008 gab man 400 Millionen Euro für neue Spieler aus.

Foto © APDie Stars von Man City feiern ein Tor
Sein Name: Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan. Sein Alter: 39 Jahre. Sein liebstes Spielzeug: Manchester City. Am 1. September 2008 hat das Mitglied der Herrscherfamilie aus Abu Dhabi den englischen Premier-League-Klub übernommen und bis dato 400 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben - man gönnt sich ja schlussendlich sonst nichts...
Gemessen am finanziellen Potenzial, das der Scheich den Engländern zur Verfügung stellen kann, darf sich Manchester City durchaus mit dem Titel "Reichster Klub der Welt" schmücken. Dagegen nehmen sich selbst die Salzburger Bullen, die "The Citizens" zum Auftakt der Europa-League-Gruppenphase empfangen, als "Armenhäusler" aus - trotz millionenfacher Unterstützung von Mäzen Dietrich Mateschitz. Zur Veranschaulichung der finanziellen Differenz: 145 Millionen Euro hat Manchesters spendabler Scheich alleine in der abgelaufenen Sommertransferzeit unters Fußballvolk geworfen. Für Yaya Toure von der Elfenbeinküste, den englischen Teamspieler James Milner sowie die Jungstars David Silva und Mario Balotelli legte man jeweils knapp 30 Millionen Euro auf den Tisch. Ein Sümmchen, mit dem die Salzburger fast ein gesamtes Jahresbudget bestreiten könnten.
Aber etwas verbindet die beiden Kontrahenten doch - der bisher unerfüllte Traum von der Champions League. In diesem Spieljahr soll die Truppe von Roberto Mancini aber in England um den Titel mitspielen. Ein hehres Ziel, allerdings schaut es schon wieder schlecht aus, denn nach vier Runden beträgt der Rückstand des Tabellen-Achten auf Spitzenreiter Chelsea bereits sieben Zähler.
Aber der Scheich wird im Winter vermutlich wieder das Füllhorn ausleeren. Das Gesamtvermögen des Al-Nahyan-Clans wird nämlich auf mehr als 500 Milliarden Euro geschätzt. Da kann man schon noch ein paar Milliönchen lockermachen.





















