Deutsche U20-Weltmeisterin Kemme vier Spiele gesperrt
"Es war überhaupt nicht meine Absicht, ich bin selbst erschrocken", verteidigte sich die 18-jährige Kemme, deren Verein das Urteil angenommen hat.
Eine Portion Härte oder unschönen Szenen gehören auch im Frauen-Fußball dazu. Nach den turbulenten Vorfällen beim deutschen Bundesliga-Spiel Turbine Potsdam gegen FFC Frankfurt (2:1) hat das DFB-Sportgericht am Mittwoch in Frankfurt Tabea Kemme wegen Tätlichkeit für vier Partien gesperrt. Die deutsche U20-Weltmeisterin hatte bei einem Einwurf einer Gegnerin den Ball aus kurzer Distanz ins Gesicht geworfen und war ausgeschlossen worden.
"Es war überhaupt nicht meine Absicht, ich bin selbst erschrocken", verteidigte sich die 18-jährige Kemme, deren Verein das Urteil angenommen hat. Sven Kahlert, der Trainer der Frankfurterinnen, muss eine Partie aussetzen. Er hatte Kemme nach deren Aktion einen Stoß versetzt und war daraufhin auf die Tribüne verbannt worden.




















