Vuvuzela-Verbot - UEFA will Europas Fußballkultur schützen
Europas Fußballverband UEFA will keine Vuvuzelas in den von ihr veranstalteten Wettbewerben dulden. Der Schritt sei aus Rücksichtnahme auf die "europäische Fußballkultur und -tradition" unternommen worden.

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Am Mittwoch gab die UEFA bekannt, die Dezibel trächtigen Trompeten, die zu einem lange diskutierten akustischen Wahrzeichen der Weltmeisterschaft in Südafrika wurden, aus den Stadien zu verbannen. "Im spezifischen Kontext Südafrikas können die Vuvuzelas die lokale Stimmung und Folklore wiedergeben. In Europa, wo die dadurch verursachten Störfaktoren (ständiger Hintergrundlärm) im Vordergrund stünden, wäre eine weit verbreitete Verwendung jedoch unangemessen", hieß es in einem UEFA-Statement.
Und der Europaverband führte weiter aus: "Die Magie des Fußballs entsteht durch den Austausch von Emotionen zwischen dem Spielfeld und den Tribünen, von denen aus das Publikum den Spielern all seine Gefühle mitteilen kann. Das ständige, monotone Dröhnen der Vuvuzelas würde die Stimmung komplett verändern, die Emotionen der Zuschauer übertönen und vom eigentlichen Erlebnis ablenken." Die Mitgliedsverbände der UEFA seien angewiesen worden, die nötigen operativen Maßnahmen zu ergreifen und ihre in UEFA-Wettbewerben vertretenen Vereine entsprechend zu instruieren.


















