Scharner: "Geld war nicht der Grund"
England-Legionär Paul Scharner tauschte gestalterische Freiheit bei Bromwich gegen den Traum von der Champions League.

Foto © GEPA
Sie wurden an der Gerüchtebörse bei englischen Top-adressen gehandelt, gelandet sind sie beim Aufsteiger West Bromwich. Zufrieden?
SCHARNER: Vor allem glücklich. Ich bin froh, dass eine Entscheidung gefallen ist und ich weiter in der Premier League spiele.
Sie haben immer einen Verein, der in der Europa oder Champions League spielt, als Ziel genannt.
SCHARNER: Das stimmt, aber ich habe zwei Dinge abgewogen. Bei West Bromwich habe ich auf meiner Wunschposition im Mittelfeld von Trainer Roberto Di Matteo gestalterische Freiheit zugesichert bekommen. Das war mir im Endeffekt wichtiger als andere Klubs, bei denen ich wieder nur als Verteidiger eingesetzt werden würde.
Monetär soll sich der Wechsel ausgezahlt haben.
SCHARNER: Ich verdiene ungefähr 20 Prozent mehr als bei Wigan, aber die Wechselgründe waren sportlicher Natur. Mein Vertrag läuft zwei Jahre und ich habe eine einseitige Option für ein drittes Jahr. Außerdem gibt es eine Liste von sieben Vereinen, für die ich jährlich ablösefrei zu haben bin.
Es gab Gerüchte, dass Sie mit dem Karriereende spekulierten, sollte kein "großer" Verein auf sie zukommen.
SCHARNER: So ein Blödsinn.
Teamchef Constantini hat ihre bisherige Vereinslosigkeit als Grund für die ausbleibende Team-Nominierung genannt. Umkehrschluss: Sie sind jetzt wieder dabei?
SCHARNER: (lacht) Wenn man so rechnet, dann hoffe ich das, ja. Ich stelle mich gerne wieder in den Dienst des Nationalteams und hoffe, dass es keine Probleme wegen meiner Position im Mittelfeld gibt.















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