Deutschland laut Löw erst bei "optimaler Form" mit Ballack
Deutschlands Fußball-Teamchef Joachim Löw verzichtet zum Auftakt der EM-Qualifikation in der Österreich-Gruppe A wie angekündigt auf Ex-Kapitän Michael Ballack.

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Er werde den 33-jährigen Mittelfeldspieler erst dann wieder einberufen, wenn er in "optimaler Form" sei, erklärte Löw am Freitag bei der Bekanntgabe seines 21-Mann-Kaders für den Quali-Start in einer Woche gegen Belgien und vier Tage später gegen Aserbaidschan. Nach einem Telefonat zwischen Löw und Ballack in dieser Woche habe "Einigkeit" bestanden, dass der 98-fache Internationale, der von Chelsea zu Bayer Leverkusen zurückgekehrt ist, vorerst nicht dem Aufgebot angehört. "Michael ist drei Monate nach seiner schweren Verletzung auf einem guten Weg und alle sind mit dem Genesungsprozess zufrieden. Wichtig wird nun sein, dass er in den nächsten Wochen in Leverkusen zu seiner optimalen Form zurückfindet", betonte Löw.
Ballack hatte die WM in Südafrika aufgrund eines Bänderrisses im Sprunggelenkes verpasst und war als Kapitän von Philipp Lahm abgelöst worden. Beim Bundesliga-Start gegen Borussia Dortmund (2:0) war der Mittelfeldmann vergangenes Wochenende allerdings bereits 90 Minuten auf dem Platz gestanden. "Wir haben eine offene und ehrliche Diskussion gehabt", versicherte Löw nach dem Telefongespräch. Der Bundestrainer berief 17 WM-Teilnehmer in seinen Kader für Belgien und Aserbaidschan. Leverkusen-Keeper Rene Adler und HSV-Verteidiger Heiko Westermann kehren nach ihrer verletzungsbedingt verpassten WM ins Aufgebot zurück. Verletzungsbedingt fehlen in Brüssel und Köln die beiden Stammkräfte Arne Friedrich und Jerome Boateng, die beiden HSV-Akteure Piotr Trochowski und Dennis Aogo sowie Thomas Hitzlsperger, der die DFB-Auswahl im Test gegen Dänemark (2:2) noch interimistisch als Kapitän aufs Feld geführt hatte.





















