Murtaler erstaunt: In Wien ist ein 21:0 erlaubt
Wiener Oberliga bezwang Nußdorf Atletico Wien mit 21:0. Verfahren gibt es keines.

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"Wien ist anders", meint St.-Lorenzen-Funktionär Harald Hartl in Anspielung auf den Werbeslogan der Bundeshauptstadt etwas zynisch. St. Lorenzen und der FC Knittelfeld waren für ihre gleichzeitigen Kantersiege (30:1 und 21:0) in der letzten Runde der Gebietsliga Mur hart bestraft worden (Aufstieg verweigert, 15 Punkte Abzug für die neue Saison). Ein ähnlich gelagerter Fall in Wien wird dagegen nicht weiter verfolgt.
Der Nußdorfer AC bezwang in der Oberliga B (5. Leistungsstufe) Atletico Wien mit 21:0. Zur Pause war es nur 3:0 gestanden. Ab der 60. Minute fielen 16 Tore. Die Atletico-Spieler wären körperlich am Ende gewesen, dauernd lag einer mit Krämpfen am Boden. Atletico hatte schon die vorige Saison mit einem Torverhältnis von 33:113 als Vorletzter beendet, blieb aber in der Liga. Bis auf drei Spieler haben alle den Verein verlassen, auch der Trainer. Neo-Trainer Stankovic: "Alle anderen Spieler habe ich aus dem Park geholt."
St. Lorenzen hat am Wochenende übrigens das direkte Duell gegen Knittelfeld mit 2:1 gewonnen und hält jetzt bei nur noch minus neun Punkten. "Für uns zählt die Zukunft. Aber es tut schon weh, wenn wir als große Betrüger hingestellt werden, und anderswo die gleichen Resultate ganz normal sind", sagt Lorenzen-Obmann Rudolf Hollmann.




















