"Auch von einem Fußballer wird man das verlangen dürfen"
Nur zwei Tage nach dem 2:1-Sieg gegen Salzburg spielt Rapid am Dienstag in der Europa-League-Quali gegen Beroe.

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WIEN. Es gibt Bedenken, von Spielerseite. Als Fußballer, sagte Steffen Hofmann, sei man am zweiten Tag nach einem Match oft am müdesten. Der Schütze des Rapid-Siegestreffers in der letzten Minute der Partie gegen Salzburg bezog sich damit auf die ungewöhnlich kurze Pause zwischen dem Bundesliga-Schlager und dem Europa-League-Qualifikationsspiel gegen Beroe Stara Zagora. Denn schon am Dienstag sind die Bulgaren anlässlich des Rückspiels - die erste Partie endete 1:1 - Gäste im Hanappi-Stadion.
Peter Pacult hat dies selbst so gewollt, denn eine Verschiebung der Salzburg-Begegnung wäre möglich gewesen. "Man überlegt sich das Für und Wider, und ich bin zu diesem Schluss gekommen, weil ich gewusst habe, dass auch bei den Salzburgern nicht alles eitel Sonnenschein ist. Mir ist nicht angst und bange, dass die Spieler am Dienstag nicht stehen können." Der Rapid-Trainer wollte seine Spieler im Rhythmus halten. "Jetzt sind wir froh, dass wir das Salzburg-Match gespielt haben. Davor war es nicht ganz so", sagte Hofmann. Pacult hatte die Entscheidung alleine getroffen, ohne Rücksprache mit den Kickern. Auf Klagen ist er nicht besonders scharf. "Eishockey- oder Basketball-Mannschaften spielen auch jeden zweiten Tag, da wird man doch einmal von einem Fußballer verlangen dürfen, dass er zweimal in 48 Stunden spielt", sagte der Betreuer, der die Kicker am Montag unter Anleitung von Fitnesstrainer Christian Canestrini regenerieren ließ. Mit dabei war auch Nikica Jelavic, der von den Glasgow Rangers umworben wird und selbst Wechselabsichten angedeutet hat. Sportdirektor Alfred Hörtnagl ist zurückhaltend. "Es gibt nichts Konkretes." Im Falle des Falles stünde aber ein Nachfolger bereit.



















