ÖFB-U19 hat Rendezvous mit EM-Gastgeber Frankreich
Auf unsere U19-Fußballer wartet am Mittwoch der wohl schwerste Brocken in der EM-Gruppe A. Die ÖFB-Auswahl trifft auf Frankreich.

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"Es wird einiges auf uns zukommen. Ich erwarte eine kompakte, laufstarke, aggressive Offensivmaschinerie", meinte Teamchef Andreas Heraf.
Die Österreicher hatten in den vergangenen Tagen das bittere 2:3 zum Auftakt gegen England zu verdauen. "Aber das ist einfacher, wenn man eine qualitativ gute Leistung gebracht hat, weil man viele positive Dinge sehen konnte. Wir haben uns vorgenommen, dass wir neu durchstarten", so Heraf, der daran erinnerte, dass auch die entscheidende Phase der Qualifikation mit einer 2:3-Niederlage (gegen die Schweiz) begonnen hatte.
Besonders die Defensive rund um Kapitän Michael Schimpelsberger braucht nach der durchwachsenen Leistung gegen die Engländer neues Selbstvertrauen. Die Probleme der Abwehr sind aber natürlich auch eine Folge des offensiven Spielstils. Das weiß der elffache ÖFB-A-Teamspieler Heraf am besten. "Aufgrund unseres Spielstils kommt es zwangsläufig vor, dass wir immer wieder unsere Abwehr entblößen. Damit müssen wir leben. Und wirklich gute Mannschaften nutzen das eiskalt aus. Deshalb müssen wir gegen Frankreich als gesamte Mannschaft kompakter auftreten."
Um an den zwei spielfreien Tagen auch auf andere Gedanken zu kommen, unternahmen David Alaba und Co. u.a. einen Kurzausflug an den nur wenige Kilometer von Caen entfernten Strand von Ouistreham. Ob Alaba dem Team auch im letzten Gruppenmatch am Samstag in Mondeville gegen die Niederlande zur Verfügung stehen wird, ist nach wie vor offen. "Wir hoffen, dass wir von den Bayern Unterstützung bekommen. Alaba wäre für uns extrem wichtig, er ist unser tragender Spieler", erklärte Heraf.


















