Drei Favoritensiege bei der Fußball-WM

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Spanien hat sich bei der Fußball-WM in Südafrika für die überraschende 0:1-Auftaktpleite gegen die Schweiz rehabilitiert und einen ungefährdeten 2:0-(1:0)-Sieg über Honduras gefeiert. Die Eidgenossen mussten sich dagegen Chile 0:1 (0:0) geschlagen geben und halten in der Gruppe H wie der Europameister bei drei Punkten. Portugal feierte in Gruppe G ein 7:0-(1:0)-Schützenfest über Nordkorea.
Mann des Spiels war der neue FC-Barcelona-Stürmer David Villa mit einem Doppelpack (17., 51.). Die deutlich überlegenen Spanier konnten sich gegen völlig harmlose Honduraner auch den Luxus leisten, einen Elfmeter durch Villa, der hauchdünn am Tor vorbeischoss, zu vergeben (62.). Vor der letzten Runde haben damit noch alle vier Teams die Chance auf den Achtelfinal-Aufstieg. Am Freitag trifft Spanien (3) auf den Gruppenersten Chile (6), während es die Schweiz (3) mit Honduras (0) zu tun bekommt.
Nordkorea konnte gegen Portugal nur in der ersten Hälfte den Offensivbemühungen der Portugiesen einigermaßen widerstehen, musste nur ein Tor durch Meireles (29.) hinnehmen. Nach dem Seitenwechsel überrollten Cristiano Ronaldo und Co. dann aber den Außenseiter, zweimal Tiago (60., 89.), Simao (53.), Almeida (56.), Liedson (81.) und Ronaldo (87.) sorgten schließlich für den hochverdienten ersten Erfolg bei diesem Turnier. Portugal reicht somit am Freitag gegen Rekord-Weltmeister Brasilien, der als Aufsteiger feststeht, bereits ein Remis zum sicheren Weiterkommen.
Die Schweizer mussten eine Stunde lang mit einem Mann weniger auskommen. Valon Behrami hatte für eine Tätlichkeit die Rote Karte gesehen (31.). In numerischer Überlegenheit erzielte Mark Gonzalez per Kopf das Goldtor für die Chilenen (75.). Die Schweizer waren bis dahin bei WM-Endrunden 557 Minuten ohne Gegentor geblieben und hatten damit einen neuen Rekord markiert.





















