WAC: Spieler sind gefordert
Der Fußballmotor bei WAC/St. Andrä läuft unrund. Nach der 0:3-Pleite von Voitsberg vergatterte Präsident Dietmar Riegler am Sonntag das Team. St. Stefan landete Pflichtsieg.

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Nur drei Siege, dazu zählt auch das Nachzüglerduo Bad Aussee und St. Veit, in den acht Spielen der Rückrunde. WAC/St. Andrä hat in der Regionalliga Mitte den komfortablen Vorsprung vom Herbst verspielt, liegt nun einen Zähler hinter Pasching. Beängstigend jedoch das Auftreten der Mannschaft in den bisherigen Begegnungen, die Laufarbeit, Zweikampfstärke und totalen Einsatz vermissen ließ. Die Verunsicherung reicht von Torhüter Stefan Takats bis in die Sturmformation.
Mit ein Grund, dass beim Vormittagstraining am Sonntag Präsident Dietmar Riegler mit der Mannschaft Klartext sprach und dem Trainerteam mit Hans-Peter Buchleitner an der Spitze das Vertrauen aussprach: "Die Spieler stehen jetzt in der Verantwortung, müssen in Hinkunft ihren Job ernster nehmen. Wer nicht mitzieht, kann sich einen neuen Verein suchen."
Richtungsweisend
Die nun ins Haus stehende englische Woche kann für den Aufstiegsanwärter richtungsweisend sein. Nach den beiden Heimspielen gegen Weiz und SAK müssen die Wolfsberger zu Blau-Weiß Linz reisen. Bis dahin darf der Fünf-Punkte-Vorsprung auf die Oberösterreicher keinesfalls kleiner werden.
Trotz einer schwachen Gesamtleistung reichte es für St. Stefan im einzigen Samstagspiel gegen Schlusslicht Bad Aussee zu einem 2:1-Heimsieg. Die Lavanttaler sind nun Vierter und Trainer "Giovanni" Dorner war trotzdem enttäuscht: "Spielerisch hat nichts geklappt". Toll der Lauf des SAK. Die Jagodic-Elf ist gemeinsam mit Pasching (je 17 Punkte) beste Rückrundenelf. Der Anschluss ans Mittelfeld ist geschafft.


















