Gustafsson hegt keinen Groll
Salzburg-Tormann hat Gegenspieler Kragl verziehen.

Foto © GEPA"Glaube nicht, dass er mir absichtlich das Bein gebrochen hat"
Das Foul, das Österreich bewegte, ist erst knapp eine Woche her. Rechtzeitig zum Schlager seiner Salzburger Bullen gegen Rapid durfte das "Opfer", Eddie Gustafsson, das Krankenhaus verlassen und die Arena in Salzburg besuchen. Der Schien- und Wadenbeinbruch ist operiert, kommende Woche soll die Rehabilitation beginnen.
Seinem Gegenspieler Lukas Kragl hat Gustafsson übrigens schon verziehen: "Vielleicht war er übermotiviert. Er hat einen Fehler gemacht. Für ihn ist es jetzt schwierig, nach vorne zu schauen. Er hat sich bei mir entschuldigt - und ich glaube nicht, dass er mir absichtlich das Bein gebrochen hat", sagte er zu dem 20-Jährigen.
Nur eines hat dem 33-Jährigen, der fest mit einem Comeback in sechs Monaten rechnet, bitter aufgestoßen: Dass Kragl nicht ausgeschlossen wurde und dass es keine weiteren Sanktionen geben kann, weil er eine Gelbe Karte erhielt: "Mit Gelb gibt man dem Spieler einen Freipass, das finde ich nicht richtig."


















