Real Madrid ist wieder umsatzstärkster Klub
Der spanische Rekordmeister hat als erster Fußball-Klub weltweit in einem Jahr mehr als 400 Millionen Euro umgesetzt. Wirtschaftlich dominieren aber die Klubs von der Insel.

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Real Madrid hat es in der Saison 2008/09 auf 401,4 Mio. Euro Umsatz gebracht. Damit liegen die "Königlichen" in der Rangliste der Top-Teams zum fünften Mal in Folge voran. Real rangiert vor dem FC Barcelona (365,9 Mio.), der Manchester United (327,0) auf Platz drei verdrängte.
Der deutsche Rekordmeister Bayern München (289,5) hielt seine vierte Position. Mit Arsenal, Chelsea und Liverpool liegen drei weitere Vertreter aus der englischen Premier League, die mit insgesamt sieben Klubs die meisten in den Top 20 stellt, unter den ersten Zehn. "Trotz der Spitzenpositionen der beiden spanischen Traditionsklubs unterstreicht die englische Premier League ihre wirtschaftliche Dominanz im europäischen Fußball - insbesondere vor dem Hintergrund des schwachen britischen Pfunds gegenüber dem Euro", sagte der Senior Manager Sport Business Gruppe bei Deloitte.
Umsatz erhöht
Trotz herrschender Wirtschaftskrise erhöhten die 20 Klubs ihren gemeinsamen Umsatz gegenüber der Vorsaison um 26 Millionen auf insgesamt 3,9 Milliarden Euro. Champions-League-Sieger Barcelona wies mit 57 Millionen die größte Steigerung aus. Ganz unberührt von der allgemeinen Wirtschaftslage blieben aber auch die Fußball-Klubs nicht, immerhin 9 der 20 Branchenführer mussten Umsatzeinbußen hinnehmen. Hohe Umsätze sagen jedoch nichts über den Profit aus, viele Spitzenklubs haben hohe Schuldenlasten zu tragen.
Neu im Ranking sind Werder Bremen (17. Platz/114,7 Mio.) und Manchester City (19./102,2), während der VfB Stuttgart und Fenerbahce Istanbul nicht mehr aufscheinen. In der Rangliste scheinen ausschließlich Klubs aus Europa auf, wobei nach England Deutschland mit fünf und Italien mit vier die meisten stellten. Frankreich und Spanien brachten jeweils zwei Teams in die Wertung. Für den Einzug in das Ranking waren 100 Millionen Euro Umsatz nötig, davon ist selbst Österreichs Branchenkrösus Salzburg meilenweit entfernt.




















