FC Barcelona gegen Madrider Verschwörungstheorie
Der FC Barcelona hat sich gegen eine Verschwörungstheorie aus Madrid zur Wehr gesetzt, wonach der Titelverteidiger von den Schiedsrichtern systematisch bevorzugt werden soll.

Foto © ReutersJoan Laporta
"Damit will man uns nur verunsichern", sagte Vereinspräsident Joan Laporta. "Diesen Trick hatte man in Madrid schon in der vorigen Saison versucht. Damals ging die Rechnung nicht auf, und sie wird auch jetzt nicht aufgehen."
Die Madrider Sportzeitung "As" vertritt seit Monaten die Ansicht, dass der Präsident des spanischen Fußballverbandes, Angel María Villar, gegen Real Madrid sei und den Schiedsrichtern den Auftrag gegeben habe, gegen den Rekordmeister zu pfeifen. Der "As"- Chefredakteur Alfredo Relaño schuf dafür den Ausdruck "Villarato" (Villar-Regime). Das ebenfalls in Madrid erscheinende Konkurrenzblatt "Marca" schloss sich der Kampagne gegen die Schiedsrichter und gegen den FC Barcelona an. Real Madrid selbst hüllt sich dazu in Schweigen, ging aber auch nicht auf Distanz zu der Verschwörungstheorie.




















