ManU hofft nach Sieg über Arsenal auf deren Schützenhilfe
Manchester United hat sich mit dem 3:1-Sieg bei Arsenal im Titelrennen gehalten, die Erleichterung beim Titelverteidiger war nach dem gewonnenen Spitzenspiel groß.

Foto © GEPARooney im elitären 100er-Club
Nach der Demontage der "Gunners" nahm ManU-Trainer Alex Ferguson den unterlegenen Gegner in die Pflicht. "Arsenal ist noch nicht weg. Ich hoffe, sie schlagen Chelsea nächsten Sonntag", sagte Ferguson mit Blick auf das kommende Giganten-Duell in der englischen Premier League. Spitzenreiter Chelsea kann gelassen auf das verbale Muskelspiel der Verfolger blicken. Die "Blues" können am Dienstag im Nachholspiel gegen Hull City die Tabellenführung auf vier Zähler vor Manchester ausbauen. Am kommenden Sonntag käme Arsenal dann schon mit acht Zählern Distanz ins Stadion an der Stamford Bridge. Dort ist Chelsea, das Arsenal im Hinspiel Ende November 3:0 besiegte, diese Saison noch ungeschlagen.
Während Manchester seine Meisterqualitäten wiederbelebte, glaubte Englands Sportpresse nicht mehr so recht an die Titelchance von Arsenal. "Das Resultat legt nahe, dass der Gewinner der Premier League im sechsten Jahr in Folge entweder United oder Chelsea heißen wird", analysierte der "Daily Telegraph". Im Mittelpunkt im Emirates-Stadion stand Torjäger Wayne Rooney. Mit dem 2:0 in der 37. Minute besiegelte er Arsenals Schicksal und durfte über seinen 100. Premier-League-Treffer jubeln. Der Teamstürmer war "wirklich stolz" auf die erreichte Marke, die bisher nur 17 Spieler in Englands 1992 gegründeter Spitzenliga erreichten: "Ich hoffe, da kommen noch viel mehr."
Von einer "riesigen Enttäuschung" sprach Arsenal-Trainer Arsene Wenger. "Wir müssen uns jetzt schnell erholen, das gehört zum Spitzenfußball", sagte der Franzose, "aber wir müssen jetzt etwas Außerordentliches zeigen, um im Titelrennen zu bleiben."




















