Jürgen Klopp droht Sperre nach "irrem" Jubellauf
Die dramatische Schlussphase in Köln endete für Dortmund mit einem 3:2-Sieg - aber auch mit Ärger. Denn Trainer Klopp, der auf die Tribüne verbannt wurde, muss sich beim DFB erklären. Im schlimmsten Fall droht eine Sperre.

Foto © APJürgen Klopp
Der irre Jubel-Lauf auf der Kölner Haupttribüne könnte für Jürgen Klopp Konsequenzen haben. Dem Trainer von Borussia Dortmund droht von Seiten des DFB eine Sperre. Doch nicht der Ausraster zwischen den Sitzreihen, sondern der Grund, warum er überhaupt dort weilte, könnte die Sperre nach sich ziehen.
Kurz vor Spielschluss wurde der 42-Jährige auf die Tribüne geschickt - bereits zuvor war Klopp unangenehm aufgefallen, weil er permanent reklamiert hatte. Die Dinge eskalierten, als der BVB in der dramatischen Schlussphase den scheinbar sicheren 2:0-Vorsprung verspielte. Klopp hatte beim Ausgleichstreffer von Youssef Mohamad ein Foulspiel gesehen und diese Meinung so lautstark kundgetan, dass sich Schiedsrichter Florian Meyer ihn des Platzes verwies.
Bereits im November 2008 war der Schwabe vom DFB mit einer Geldstrafe von 12.000 Euro sanktioniert worden, weil er in Hamburg auf den Schiedsrichter losgegangen war. Damals gab Klopp zu Protokoll, der Vorgang tue ihm leid, so etwas werde nicht mehr vorkommen. Nun droht erneutes Ungemach: Der DFB teilte mit, Klopp werde vom Kontrollausschuss um eine Stellungnahme gebeten.


















