Mannschaftsbus von Togo an angolanischer Grenze beschossen
Der Mannschaftsbus der Fußball-Nationalmannschaft Togos ist am Freitag an der Grenze zwischen dem Kongo und Angola in Gewehrfeuer geraten. Nach Angaben des Spielers Thomas Dossevi im französischen Sportfernsehen "Infosport" sind vier Personen verletzt worden, die Agentur Reuters meldete, dass der Fahrer ums Leben gekommen sei. In Angola findet ab Sonntag der Afrika-Cup statt. Togo bestreitet das erste Spiel am Montag gegen Ghana, im Aufgebot befindet sich auch der Ex-Österreich-Legionär Eric Akoto.
In dem Telefongespräch sagte Dossevi: "Wir haben zwei verletzte Spieler. Wir hatten gerade die Grenze zwischen dem Kongo und der Enklave Cabinda überschritten und die Formalitäten erledigt. Wir wurden von der Polizei betreut, alles war in Ordnung. Es war ein mächtiges Gewehrfeuer. Alle haben sich unter die Sitze geworfen. Die Polizei hat zurückgeschossen."
Die verletzten Spieler sollen Torhüter Jodjovi Obilale und Verteidiger Serge Akakpo sein. Auch ein Offizieller und ein Torwarttrainer sollen verletzt worden sein. Die angolanische Provinz Cabinda ist seit der Unabhängigkeit 1975 von einem separatistischen Konflikt zerrissen. Das Organisationskomitee des Afrika-Cups gab am Freitag auf Anfrage an, dass ein Reifen des Mannschaftsbusses geplatzt sei und eine Panik ausgelöst habe.



















