Rapid nach Derbysieg vor Sprung an Tabellenspitze
Der SK Rapid hat mit dem 4:1 im 291. Wiener Derby gegen die Austria Sonntag einen großen Schritt nach vorne gemacht.

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Die Hütteldorfer stehen dadurch kurz vor dem Sprung an die Tabellenspitze. Bei einem Sieg im Nachtragsspiel am Mittwoch im Hanappi-Stadion gegen Sturm Graz stünde die Truppe dank des besseren Torverhältnisses vor Salzburg auf Platz eins.
Für Pacult wäre die Übernahme der Spitzenposition dennoch keine große Genugtuung, sondern nicht viel mehr als eine Momentaufnahme. "Abgerechnet wird nach 36 Runden, nicht nach 16. Wir haben sehr schwere Spiele vor uns", erklärte der 50-Jährige mit Blick auf das anstehende Programm. Auf das Sturm-Match folgt am Sonntag das Gastspiel in Salzburg, am darauffolgenden Mittwoch geht es auswärts gegen den Hamburger SV um die letzte Chance auf den Europa-League-Aufstieg.
Immerhin konnten es sich die Rapidler angesichts des Spielverlaufs im Derby leisten, Kräfte für die bevorstehenden schwierigen Aufgaben zu sparen. Pacult brachte in der 55. Minute beim Stand von 3:0 und numerischer Überlegenheit einen rechten Flügel (Christopher Trimmel) für einen Stürmer (Rene Gartler). "Ich wollte die Seiten und die Mitte zumachen", erklärte der Coach, der bis Jahresende auf Branko Boskovic (knöcherner Kapselausriss in der rechten Schulter) verzichten muss. "Man hat von der Bank ein Knacksen gehört", erzählte der Trainer.
Möglicherweise auch aufgrund der Boskovic-Verletzung verzichtete Pacult trotz des Prestigeerfolgs auf großen Jubel. "Es war sicher nicht unser bestes Spiel, aber es hat gereicht", meinte der Wiener, dem nach eigenen Angaben so mancher Fehler aufgefallen war. Auf öffentliche Kritik verzichtete er aber, dies sei nach einem 4:1 im Derby unpassend. Dass die Rapidler relativ einfach zum Sieg kamen, lag vor allem an den Aussetzern der Austria.




















