Bayern nur Mittelmaß - Mainz top
Schon vor dem 1:1 im Schlager gegen Schalke sorgte Philipp Lahm für neuen Ärger beim FC Bayern. Andi Ivanschitz schlägt mit Mainz Nürnberg 1:0.

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Die Wiedergutmachung für das 0:2 in der Champions League gegen Bordeaux ist den Bayern im Schlager gegen Schalke 04 nicht ganz geglückt. Trotz guter Leistung reichte es nur zu einem 1:1. Van Buyten hatte die Hausherren aus kürzester Distanz in Führung gebracht (31.), Schalkes 18-jähriger Jungspund Joel Matip gelang bei seinem Debüt in der deutschen Bundesliga per Kopf der Ausgleich (43.). Nach dem Wechsel standen die "Knappen" dann sehr tief und kompakt. Bayern machte Druck, zeigte Willen und belagerte am Ende den Schalker Strafraum regelrecht. Der siegbringende Treffer gelang aber trotz der Hereinnahme von Robben nicht mehr.
Konsequenzen
Und so werden die Diskussionen in München weitergehen. Verteidiger Philipp Lahm hatte vor dem Spiel in einem Interview gemeint, den Bayern fehle es an einem System, nach dem dann auch die Einkaufspolitik ausgerichtet wird. Gleichzeitig stellte er sich aber hinter Trainer Louis van Gaal, dem er zutraut diese Ordnung ins Spiel zu bringen. Uli Hoeneß war darüber nur wenig erbaut und kündigte bereits in der Pause des Spiels Konsequenzen an. Dazu muss Luca Toni nach seinem verärgerten Abgang bei der Auswechslung mit einer Geldstrafe rechnen.
Österreicher war nur einer am Werk. Andreas Ivanschitz spielte beim 1:0-Heimsieg von Mainz gegen Nürnberg bis zu 86. Minute. Schon in der 2. Minute hatte er mit einem Kopfball aus neun Metern die Riesenchance zur Führung. Kurz nachdem Ivanschitz vom Platz gegangen war, traf Nürnberg zum vermeintlichen Ausgleich. Der Treffer wurde aber wegen Abseits nicht gegeben. Glück, denn die Zeitlupe brachte eine Fehlentscheidung des Schiedsrichter-Trios zu Tage.
Meister Wolfsburg siegte bei Hoffenheim (ohne den verletzten Andreas Ibertsberger) mit 2:1, Bochum (ohne den angeschlagenenen Christian Fuchs) unterlag zu Hause dem SC Freiburg 1:2.




















