Real sagt Erzrivalen den Kampf an
Ronaldo widmete sein zweites Tor Usain Bolt, München staunt über den jungen Thomas Müller und Moskau zollt Stürmer Grafite Respekt.

Foto © GEPACristiano Ronaldo
Auch in Schwarz machte das "weiße Ballett" von Real Madrid zum Start der Champions League gute Figur. "Wir hatten das Spiel jederzeit fest im Griff und haben auch in dieser Höhe verdient gewonnen", analysierte Trainer Manuel Pellegrini nach dem 5:2-Sieg beim FC Zürich. Die Vorstellung war eine klare Kampfansage an Titelverteidiger und Erzrivale Barcelona. Neben Raul, der seinen 65. Treffer in der Königsliga erzielte, trug sich auch der teuerste Spieler der Welt in die Torschützenliste ein. Cristiano Ronaldo versenkte zwei Freistöße zum 1:0 bzw. 4:2 im Tor der Schweizer. "Meine Treffer fielen genau zum richtigen Zeitpunkt. Das zweite Tor habe ich Usain Bolt gewidmet." Der Jamaikaner ist ein Fan des portugiesischen Stürmers und hat im Sommer gemeinsam mit ihm trainiert, um ihn noch schneller zu machen.
Erfolg
Die spanischen Medien reagierten nach dem ersten Spiel bei Außenseiter Zürich schon völlig euphorisch: "Die Madrilenen nehmen Kurs auf ihren zehnten Europacup-Erfolg."
Im Mittelpunkt des ersten Spieltags standen noch drei weitere Stürmer: Erstens Milans Pipo Inzaghi, der nach zweimonatiger Pause gegen Marseille traf. Zweitens Thomas Müller vom FC Bayern, der beim 3:0-Sieg in Haifa traf. "Der junge Müller ist im Moment sicher die größte Überraschung für uns alle", freute sich Vorstandschef Karl-Heinz-Rummenigge. Und drittens natürlich der Brasilianer Grafite. Er schoss Meister Wolfsburg im Alleingang zum Sieg im allerersten Champions-League-Spiel der Vereinsgeschichte. Da zollte sogar Moskau-Coach Ramos Respekt. "Wenn man mit so einem Torjäger spielt, hat man eine gewisse Weltklasse."


















