Wenger bezichtigte Manchester United des "Anti-Fußballs"
Arsenal-Trainer Arsene Wenger hat Manchester United nach dem ersten Schlager der Saison in der englischen Premier League beschuldigt, "Anti-Fußball" praktiziert zu haben.

Foto © APArsene Wenger
Der 59-jährige Franzose beschwerte sich über die vielen absichtlichen Fouls, denen seine Spieler bei der 1:2-Niederlage am Samstag in Old Trafford ausgesetzt waren. "Ich habe einen Spieler gesehen, der nur auf dem Platz war, um Fouls zu machen", wurde Wenger am Montag in britischen Medien zitiert. "Und diese Spieler kommen damit durch, sie bekommen nicht einmal eine Gelbe Karte. Für mich ist das viel mehr Anti-Fußball als es Schwalben sind." Wegen einer solchen ermittelt die UEFA nämlich gegen Arsenal-Stürmer Eduardo.
"Leute zahlen für Fußball, nicht für Freistöße"
Die United-Mittelfeldspieler Darren Fletcher und Michael Carrick hatten mit wiederholtem Foulspiel das Spiel der Londoner zerstört. "Absichtliche Fouls sind ein größeres Problem, weil sie den Spielfluss brechen. Die Leute zahlen, um Fußball zu sehen, nicht Freistöße", argumentierte Wenger, der in der Schlussphase wegen des Tretens einer Wasserflasche auf die Tribüne verbannt worden war - und dafür vom Verband eine Entschuldigung erwartet.




















