Fußball in Kärnten: Es sieht nach 16er-Liga aus
Aufatmen bei den Kärntner-Liga-Klubs. Der Antrag von Erwin Svensek, Obmannstellvertreter der Kärntner Liga, auf eine Meisterschaft mit 16 Vereinen, wurde nicht abgelehnt.

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Die Herren hatten sich zuerst auf eine Liga mit 15 Teams verständigt, doch der Druck der Öffentlichkeit wurde scheinbar zu groß. KFV-Präsident Werner Lippitz startete eine Umfrage: "Da waren die Meinungen der Vorstandskollegen geteilt. Daher gibt es am Freitag eine Sitzung, bei der wir eine endgültige Entscheidung treffen. Ich werde dafür sorgen, dass sie nicht nur die Kärntner Liga, sondern alle Klasse betrifft."
Der Villacher wollte seine Präferenzen nicht verraten: "Ich habe eine Meinung, die lasse ich nur meine Kollegen hören." Andere hielten damit nicht hinter dem Berg, wollten aber nicht genannt werden: "In wirtschaftlich schweren Zeiten kann man Vereinen doch nicht ein Heimspiel vorenthalten." Diese Einstellung teilt ein Großteil der Vorstandsmitglieder. Und die wollen eine Lösung bis hinunter in die 2. Klasse, damit die Relegationsspiele nicht vergebens waren.
Passiert nicht noch etwas unerwartetes, wird der KFV-Vorstand am Freitag eine sportliche Lösung beschließen. Damit könnte Maria Saal in der Kärntner Liga, Arnoldstein in der Unterliga West und Velden in der 1. Klasse spielen. Dass es zu all den Diskussionen gekommen ist, erzürnte Lippitz: "Hätten nicht im Hintergrund gewisse Herren nur ihre Ziele verfolgt, wir bräuchten jetzt nicht zusammensitzen."


















