Estudiantes gewann zum vierten Mal Copa Libertadores
Die Argentinier bezwangen den brasilianischen Club Cruzeiro in einem packenden Rückspiel vor knapp 85.000 Zuschauern am Mittwochabend (Ortszeit) in Belo Horizonte mit 2:1 (0:0).

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Erstmals seit 39 Jahren und zum insgesamt vierten Mal nach 1968, 1969 und 1970 hat Estudiantes de la Plata die "Copa Libertadores", das südamerikanische Pendant zur europäischen Fußball-Champions-League, gewonnen. Der Traditionsverein aus dem Großraum Buenos Aires schlug nach dem Heim-0:0 am Donnerstagabend in Belo Horizonte den dortigen brasilianischen Vertreter Cruzeiro überraschend 2:1 (0:0).
Triumph
Die Argentinier sicherten sich in dem Jubiläumsfinale - der Bewerb erlebte seine 50. Auflage seit 1960 - gleichzeitig auch die Teilnahme an der FIFA-Vereins-WM in Abu Dhabi (9. bis 19. Dezember). Held des Abends vor 84.600 Zuschauern im Mineirao-Stadion war der überragend spielende Juan Sebastian Veron, der bei vielen Estudiantes-Anhänger Erinnerungen an seinen Vater Juan Ramon, der mit dem Verein dreimal die Trophäe gewonnen hatte, weckte.
"Es ist ein toller Erfolg, den wir unseren Fans schenken", meinte der argentinische Teamspieler, der einst für Lazio Rom und Manchester United tätig war, und von Trainer Alex Sabella besonders gelobt wurde: "Er ist der größte Estudiantes-Spieler aller Zeiten, aber wir müssten allen unseren Spielern für diesen Triumph ein Denkmal errichten." Veron hatte in dem packenden Finalrückspiel in der 73. Minute per Eckball das Siegestor durch Mauro Boselli vorbereitet.
Konzentration in der Abwehr
Mit seinem achten Treffer kürte sich der Stürmer auch zum Schützenkönig des Bewerbs. "Es ist ein Traum, das Ziel erreicht zu haben", meinte Boselli. Cruzeiro-Coach Adilson Baptista sagte: "Wir haben nach der Pause besser gespielt, gingen auch in Führung und hätten das zweite Tor erzielen müssen. Aber dann haben wir vor den Gegentoren einmal die Konzentration in der Abwehr verloren und den zweiten Treffer aus einer Standardsituation kassiert."
Im Vorjahr hatte mit Fluminense Rio de Janeiro gegen LDU Quito (Ecuador) im Elferschießen ebenfalls ein Vertreter aus dem Landes des Rekord-Weltmeisters das Endspiel verloren.




















