Cannavaro erwartet schwierigen Neustart bei Juventus
Fabio Cannavaro rechnet nicht damit, dass ihn die Fans beim italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin kommende Saison mit offenen Armen empfangen werden.

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Der Verteidiger
hatte "Juve" 2006 nach dem Zwangsabstieg des Klubs in die Serie B
Richtung Real Madrid verlassen, nun heuerte Cannavaro wieder für das
kommende Spieljahr bei den Turinern an.
Schwierige Situation. "Es wird ein bisschen schwierig werden, denn die Leute sind sehr
enttäuscht, dass ich den Klub beim Abstieg verlassen habe. Und ich
verstehe das auch", meinte der 35-jährige italienische Teamkapitän in
einem Interview mit der spanischen Sporttageszeitung "Marca"
(Mittwoch). "Aber die Fans sollen wissen, dass ich zurückkomme, um zu
arbeiten und etwas Großes zu schaffen", erklärte der
Weltmeister-Kapitän 2006.
1,5 Millionen Abfindung. Inzwischen hat der am vergangenen Montag als Juve-Trainer
gefeuerte Claudio Ranieri angekündigt, die Turiner vor Gericht zerren
zu wollen. Nach Angaben der römischen Tageszeitung "La Repubblica"
verlangt der 57-Jährige die Zahlung von 1,5 Mio. Euro als Abfindung
für die Entlassung. Juve erwiderte, dass Ranieri nicht entlassen,
sondern seines Amtes enthoben worden sei. Der Klub will daher dem
Coach sein normales Gehalt bis Ende des Vertrags im Juni 2010 zahlen
bzw. bis Ranieri einen neuen Verein gefunden hat.
Ranieri verärgert. Dies bedeutet, dass der Trainer noch mit Juventus verhandeln
muss, sollte er vor Juni 2010 einen neuen Verein finden. Ranieri
erklärte sich über die Entlassung zutiefst verärgert. "Das
Juve-Management hat sein Wort nicht gehalten. Man hatte mir
versprochen, dass ich bis Ende der Meisterschaft bleiben würde. So
verhält man sich nicht. Damit ist auch meinem Ansehen stark geschadet
worden", erklärte der Trainer, unter dem zuletzt wegen schwacher
Ergebnisse der dritte Tabellenplatz und somit die direkte
Qualifikation für die Champions League in Gefahr geraten waren.




















