Letztes UEFA-Cup-Finale - ab Sommer kommt "Europa League"
Ein geänderter Modus in der Gruppenphase und zentrale Vermarktung soll mehr Geld bringen.

Foto © Helumuth Weichselbraun
Mit dem Finale zwischen Werder Bremen und Schachtjor Donezk am Mittwoch in Istanbul geht die Ära des Fußball-UEFA-Cups zu Ende. Der Bewerb wurde in der Saison 1971/72 als Nachfolger des 1957/58 eingeführten Messestädte-Cups ausgetragen, ab dem kommenden Spieljahr wird er von der Europa League abgelöst.
Änderungen. Vier Qualifikationsrunden sind ab sofort zu überstehen, um in die Gruppenphase der Europa League zu gelangen. Dort treten 48 Mannschaften in zwölf Gruppen zu je vier Teams in Hin- und Rückspiel gegeneinander an. Die Gruppensieger und Zweitplatzierten qualifizieren sich für die K.o-Runde, in der auch die acht Gruppendritten aus der Champions League einsteigen. Diese Format-Änderungen beschloss das UEFA-Exekutivkomitee bei seiner Sitzung im Dezember 2007 in Luzern und leitete damit die Ablöse des Formats mit 40 Teams in Fünfergruppen und je zwei Heim- und Auswärtsspielen ein.
Attraktivität. Nun sollen ein einheitlicher, zentral vermarkteter TV-Vertrag, ein Namens- und ein Ballsponsor sowie ein einheitliches Logo den zuletzt im Schatten der Champions League stehenden Europacup-Bewerb attraktiver und auch finanziell einträglicher machen. Jene zwei österreichische Clubs, die über die Meisterschaft das Ticket für die Europa League lösen (im Normalfall der Zweite und Dritte), steigen in der zweiten Quali-Runde ein, der Cupsieger beginnt in der dritten Runde.





















