Österreichs Europacup-Starterfeld Aufgebot nimmt Formen an
Durch die Entscheidung im Kampf um den österreichischen Fußball-Meistertitel nimmt das ÖFB-Starterfeld für die kommende Europacup-Saison schön langsam konkrete Formen an.

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Champion Red Bull Salzburg steigt nun fix in der reformierten
Qualifikation für die Champions League in der zweiten von vier Runden
ein, Rapid beginnt in der zweiten von vier Qualifikationsrunden für
die Europa League.
Vierter mit Chance. Der Cupsieger, entweder die Austria oder Admira, startet in der
dritten Qualifikationsrunde des UEFA-Cup-Nachfolgebewerbs. Sollten
sich die "Veilchen" durchsetzen und die Meisterschaft auf Rang drei
beenden, wäre auch der Bundesliga-Vierte in der zweiten
Europa-League-Quali-Runde dabei. Bei einem Cupsieg der Admira reicht
nur der dritte Platz, auf den derzeit neben der Austria auch Sturm
Graz und SV Ried Chancen haben, zur internationalen Teilnahme.
Mit Glück. Die Auslosung der ersten drei Qualifikationsrunden für die
Champions League und der ersten zwei Qualifikationsrunden für die
Europa League erfolgt am 22. Juni in Nyon. Die Salzburger sind in der
zweiten Runde gesetzt, mögliche Gegner sind etwa Georgia Tiflis,
Sheriff Tiraspiol, FK Aktobe (KZK) oder der noch zu ermittelnde
ungarische Meister. Mit etwas Glück wären die Mozartstädter auch in
der dritten Runde gesetzt, womit sich Gegner wie Olympiakos Piräus,
Partizan Belgrad oder Dinamo Zagreb vermeiden ließen.
Erspart. Viel hochkarätigere Kontrahenten könnten die Mozartstädter selbst
als ungesetzte Mannschaft nicht mehr zugeschanzt bekommen, weil es
dem österreichischen Meister ab sofort erspart bleibt, gegen Vereine
der besten zwölf Nationen Europas antreten zu müssen.
Sieg-Zwang. Ihr Zweitrunden-Duell müssen die "Bullen" unbedingt gewinnen, denn
bei einem Out in der dritten Qualifikationsrunde bleibt immerhin noch
der Umstieg in die vierte Europa-League-Qualifikationsrunde als
Trost. Sollten die Salzburger an der letzten Hürde vor der Champions
League scheitern, stünden sie immerhin noch in der
Europa-League-Gruppenphase, die mit 48 Clubs in 12 Vierergruppen mit
jeweils Hin- und Rückspiel ausgetragen wird.
Ostreise für Rapid. Dorthin wollen auch die Rapidler, die als gesetztes Team in der
zweiten Runde einsteigen. Dort warten Kontrahenten wie Dacia Chisinau
oder KR Reykjavik. Die Einteilung der Teams in regionale Gruppen, die
zuletzt in der Europacup-Qualifikationsphase viele weite Ostreisen
der ÖFB-Clubs zur Folge hatte, fällt ab sofort weg.
Gesetzt. In der zweiten Europa-League-Qualifikationsrunde steigt auch jener
österreichische Vertreter als gesetzter Verein ein, der sich den
Platz über die Meisterschaft sichert. Der Cupsieger beginnt in der
dritten Runde, für die die Setzlisten noch offen sind.
Features
Europacup-Termine für österreichische Klubs
Auslosung am 22. Juni
Champions-League-Qualifikation:
2. Runde (Einstieg Salzburg) am
14./15., 21./22. Juli, 3. Runde am 28./29. Juli, 4.5. August, 4.
Runde am 18./19., 25./26. August.
Beginn Gruppenphase am 15.
September - die Verlierer der dritten Qualifikationsrunde stehen in
der vierten Qualifikationsrunde für die Europa League, die Verlierer
der vierten
Qualifikationsrunde stehen im Europa-League-Hauptbewerb
Europa-League-Qualiifkation:
2. Runde (Einstieg Rapid und
Meisterschafts-Dritter- oder -Vierter) am 16., 23. Juli, 3. Runde
(Einstieg Ö-Cupsieger) 30. Juli, 6. August, 4. Runde 20., 27. August




















