Torloses Remis im Innviertel zwischen Wien und Ried
Acimovic scheiterte mit Elfmeter an Gebauer.

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Die SV Ried und die Wiener Austria haben sich in der 29. Runde der Fußball-Bundesliga am Karsamstag mit einem torlosen Remis getrennt. Die Innviertler erwiesen sich vor 6.800 Zuschauern im heimischen Fill-Metallbau-Stadion als spielbestimmende Elf, verabsäumten es aber, die sich bietenden Chancen zu nutzen. Die um einen UEFA-Cup-Startplatz kämpfende Austria fand kurz vor der Pause aus einem Elfmeter die beste Möglichkeit auf ein Tor vor, Milenko Acimovic scheiterte jedoch an Ried-Torhüter Thomas Gebauer.
Sieglos. Ried bleibt nach dem ersten Remis zwischen den beiden Teams in dieser Saison auch nach dem 14. Heimspiel in dieser Saison (10-4-0) ungeschlagen, als Fünfter liegen die Oberösterreicher aber weiter neun Zähler hinter der drittplatzierten Austria. Die nun bereits seit vier Runden sieglosen Violetten liegen wiederum vier Punkte vor Verfolger Sturm Graz, der erst am Sonntag bei Rapid gastiert.
Initiative. Für die Austria war der Punktegewinn ein glücklicher. Die zunächst ohne den zuletzt erkrankten Teamstürmer Okotie sowie den gesperrten Sulimani angetretenen Wiener kontrollierten die Partie nur in den ersten 20 Minuten, danach erwies sich Ried als klar initiativere Elf. Brenner (27.) und Nacho (29.) scheiterten jeweils per Kopf an Austria-Schlussmann Safar, die Gäste, die nach 13 Minuten den verletzten Sun durch Majstorovic ersetzen mussten, kamen vor den Augen von Teamchef Dietmar Constantini kaum mehr konstruktiv vor das Rieder Gehäuse.
Strafstoß. Nach einer harten Elfmeter-Entscheidung bekam die Austria kurz vor dem Pausenpfiff aber doch die Chance auf die schmeichelhafte Führung. Nach einem Zweikampf zwischen Burgstaller und Topic entschied Schiedsrichter Meßner auf Strafstoß, Torhüter Gebauer entschärfte den von Acimovic getretenen Elfer aber mit Bravour.
Frische Kräfte. Auch nach Seitenwechsel wirkten die Innviertler druckvoller, während die in Orange angetretenen Violetten ungefährlich blieben. Allein zwischen der 50. und 60. tauchte die Gludovatz-Elf mehrmals gefährlich im Strafraum der Gäste auf, Yeray, Nacho und Hackmair scheiterten aber allesamt am glänzenden Safar. Austria-Coach Daxbacher reagierte auf die offensiv harmlose Vorstellung seiner Mannschaft und brachte mit Okotie und Hattenberger frische Kräfte. Bis auf eine Möglichkeit von Okotie (78.) blieb der Cup-Halbfinalist aber bis zum Schlusspfiff ungefährlich. Für die größte Aufregung in Violett sorgten die mitgereisten Austria-Fans, die den im Sommer zu Salzburg abwandernden Schiemer mit einem "Judas Schiemer"-Transparent bedachten.
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Ergebnis
FK Austria Wien Halbzeitstand 0:0
Ried, Fill-Metallbau-Stadion, 6.800, SR Meßner
Ried: Gebauer - Stocklasa, Glasner, Burgstaller - Brenner, Mader,Yeray - Hackmair (82. Huspek), Nacho (74. Kujabi), Lexa - Salihi (92.Ziegl)
Austria: Safar - Standfest, Bak, Schiemer, Suttner (70.Hattenberger) - Krammer, Bazina, Blanchard, Acimovic, Sun (14.Majstorovic) - Topic (65. Okotie)
Gelbe Karten: Stocklasa bzw. Hattenberger
Die Besten: Glasner, Lexa, Nacho bzw. Safar, Blanchard Anmerkung: Gebauer hielt Elfmeter von Acimovic (45.)





















