Austria Kärnten will im Süden Abstand gewinnen
Austria Kärnten bereitet sich in der Türkei auf das letzte Meisterschaftsviertel vor. Die Teamspieler müssen in Österreich bleiben.

Foto © GEPAKärnten-Coach Schinkels ärgert sich noch immer über die Rapid-Pleite
Der Winter ist vorbei. Jene Kicker von Austria Kärnten, die nicht zu Team-Ehren (A-Team, Unter 21) gekommen sind, dürfen als Entschädigung ab heute den echten Frühling genießen. An der türkischen Riviera holt die Mannschaft von Frenkie Schinkels nach, was in der Winterpause versäumt wurde, nämlich ein Trainingslager. Dort soll auch die nach dem intensiven März gegen Rapid unübersehbare Frühjahrsmüdigkeit abgebaut werden. Bis 31. März bereitet sich der Tabellenfünfte der Bundesliga auf das letzte Meisterschaftsviertel vor, um laut Trainer noch einen Angriff zu starten auf den angestrebten Platz im UEFA-Cup. "Wir wollen versuchen, das Unmögliche möglich zu machen. Auch zwei Spiele (26. März, 30. März) sind im Programm der nächsten acht Tage enthalten.
Noch nicht verdaut.
Kurz vor dem Abflug hatte Schinkels das Rapid-Spiel aber noch nicht ganz verdaut. Er beklagte sich heftig über den Schiedsrichter. "Herr Schörgenhofer hat die höchste Fehlerquote der Liga und das hat er hier auch wieder bestätigt." Vor allem der Rempler von Jimmy Hoffer gegen Thomas Riedl vor dem 0:2 machte Schinkels zu schaffen. "Er hat sich ganz klar durch ein Foul einen Vorteil verschafft. Das war entscheidend, auch wenn wir natürlich nicht gut gespielt haben. Aber sonst hätten wir noch etwas probieren können." Wolfgang Bubenik reiste mit einem gebrochenen Nasenbein ab. Er hatte sich die Verletzung bei einer Attacke von Dober eingehandelt, unmittelbar nachdem er selbst wegen eines schweren Fouls an Hofmann zum fünften Mal verwarnt worden war, weshalb er im Auswärtsmatch gegen Rapid nach der Länderspiel-Unterbrechung am 5. April gesperrt ist.
Positive Bilanz.
Die Bilanz nach drei Durchggängen fällt dennoch positiv aus. Schon jetzt hat der SK Austria sieben Punkte und 15 Tore mehr auf dem Konto als am Ende der vergangenen Saison. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres beträgt die Differenz gleich 20 Punkte. Im letzten Viertel stehen den Kärntnern allerdings noch fünf Auswärtspartien bevor, wobei sämtliche Spitzenklubs warten, also Salzburg, Rapid, Austria Wien und Sturm.
Features
Austria-Kader
Trainingslager in der Türkei vom 22. bis 31. März:
Heinz Weber, Adunka, Kröpfl, Pink, Sollbauer, Ritzmaier, Hierländer, Dollinger, Bubenik, Riedl, Pichorner, Mair, Hinum, Salvatore, Schumacher Prawda, Chiquinho, Sandro, Chaile, Ze Adriano, Pusztai.



















