Aufatmen bei Austria Kärnten: Dörfler gibt Garantien ab
Am Freitag erhält Austria Kärnten laut LH Dörfler Garantien für die Lizenz. FCK-Masseverwalter geht ebenfalls vor das Protestkomitee: Er will weitere drei Millionen.

Foto © APALandeshauptmann Dörfler will Schinkels und Canori unter die Arme greifen
Dem Klub kann geholfen werden. Landeshauptmann Gerhard Dörfler gab am Dienstag seine Zusicherung, dass Austria Kärnten am Freitag die nötigen Garantien erhält, um alle erforderlichen Lizenzunterlagen einreichen zu können. Das Land übernimmt demnach jeweils 50 Prozent der Infrastrukturkosten und der Haftung für die 1,1 Millionen, zu denen der Verein von der Bundesliga aus der FCK-Klage in erster Instanz verurteilt wurde. Es wird eine verbindliche Erklärung sein, die Beschlüsse der Landesregierung werden laut Dörfler "nachgereicht".
Positive Signale. Auch von der Stadt kommen ausschließlich positive Signale. In einer Gesprächsrunde mit den Bürgermeisterkandidaten Maria-Luise Mathiaschitz und Christian Scheider sowie Sportstadtrat Peter Steinkellner äußerten sich alle Teilnehmer grundsätzlich wohlwollend. Laut Scheider wird ein gemeinsames Schreiben ausgearbeitet. Mathiaschitz merkte an, dass noch einige Fragen offen bleiben. "Aber wir wollen, dass der Klub die Lizenz erhält", so die SP-Kandidatin. Am Montag wird Austria-Geschäftsführer Michael Heiden die Unterlagen persönlich in Wien abgeben.
FC Kärnten. Gleichzeitig geht der FC Kärnten in die nächste Offensive. Während die Meisterschaftsteilnahme abgesagt wurde, hat Masseverwalter Kurt Hirn ebenfalls beim Protestkomitee Einspruch erhoben, denn er will neben den 1,1 Millionen auch die in der Klage zusätzlich enthaltenen drei Millionen Euro aus der Akademie lukrieren. Für eine eigens dafür am 2. April angesetzte Verhandlung wurde das Ex-FCK-Trio Josef Steindorfer, Günter Hafner, Markus Paheiner geladen. Der SK Austria Kärnten hat für die Behandlung seines Protests gegen die 1,1 Millionen-Zahlung noch keinen Termin erhalten.





















