Lizenz: Austria Kärnten in finanziellen Nöten
Austria Kärnten braucht eine Million Euro und bangt um die Bundesliga-Lizenz.

Foto © GEPASitzen Schinkels und seine Jungs bald auf dem Trockenen?
Mit einem Hilferuf an die Politik hat Austria Kärnten am Dienstag versucht, das Rennen um die Bundesliga-Lizenz - die Unterlagen müssen am 15. März abgegeben werden - zu einem glücklichen Ende zu führen. Die Klagenfurter benötigen eigenen Angaben nach eine Million Euro, um die im Klagenfurter EURO-Stadion anfallenden Infrastrukturkosten abzudecken. Gelingt der Kraftakt mit Hilfe von Steuergeldern nicht, sei die Lizenz in Gefahr. "Wir brauchen bis 1. März eine rechtsverbindliche Zusage von Stadt und Land, dass sie bereit sind, diese Kosten zu tragen", betonte Austria Kärntens Vize-Präsident Karl Heinz Petritz.
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Keine Neuigkeiten. Der Ruf nach der öffentlichen Hand in punkto Infrastrukturkosten ist nichts Neues und existiert schon seit Bestehen des Stadions. "Wir haben versucht, das Geld selbst zu erwirtschaften, wir schaffen es aber nicht. Stadt und Land haben das Stadion gebaut, es hat aber sichtlich niemand Erfahrung damit gehabt, was es heißt, so ein Stadion zu bespielen. Man kann das eben nicht mit dem alten Wörthersee-Stadion vergleichen. Beispielsweise sind die Sicherheitsauflagen deutlich verschärft worden. Die machen eine beträchtlichen Anteil an den Infrastrukturkosten aus", sagte Petritz.
Training. Gelöst ist hingegen die Problematik der fehlenden Trainingsmöglichkeiten am Gelände des Stadions. "Wir bekommen mit Ende Juni einen Kunstrasenplatz, im August kommt dann ein Naturrasen", sagte der ehemalige BZÖ- und Pressesprecher Jörg Haiders. Das "Pendlerdasein" zwischen Klagenfurt und Moosburg ist dann Geschichte. Petritz: "Dass das im Werden ist, haben wir bereits gewusst, heute hat uns die Sportpark GmbH (der Stadionbetreiber, Anm.) aber die konkreten Daten genannt. Im Sommer bekommen wir auch eine Rasenheizung."





















