Bremen sagt dem Meistertitel ade
Werder Bremen hakte den Meistertitel nach dem 0:2 gegen Leverkusen schon nach zehn Bundesliga-Runden ab.

Foto © ReutersSebastian Prödl spielte 68 Minuten
Werder Bremen hat den Titel in der deutschen Bundesliga bereits nach zehn Runden abgehakt. "Von der Meisterschaft muss man nicht mehr reden, wenn man zu Hause so ein Spiel verliert", sagte Werder-Manager Klaus Allofs nach der 0:2-Heimniederlage gegen den vorübergehenden Tabellenführer Bayer 04 Leverkusen. ÖFB-Teamspieler Sebastian Prödl war dabei am Dienstag 68 Minuten als rechter Außenverteidiger zum Einsatz gekommen, Martin Harnik stand nicht im Kader.
Warten auf den Sieg. Die Bremer warten seit vier Bundesliga-Runden auf einen vollen Erfolg. "Ich habe keine Angst vor dem Wort Krise", versicherte Allofs. "Wir haben momentan zu wenig Punkte, um die Ziele, die wir vor der Saison ausgegeben haben, zu verfolgen. Wir erleben gerade den Trend in die falsche Richtung. Man vermisst im Team viele Dinge, die man von uns schon gesehen hat." Trainer Thomas Schaaf kritisierte nach gutem Start vor allem den Rückfall seines Teams mit Fortdauer der Begegnung.
Titelaspirant. Denn während Bremen den Titel mit acht Punkten Rückstand bereits abhakt, hat sich Leverkusen zu einem ernsthaften Kandidaten auf die Meisterschaft gemausert. Dreimal in Folge hat die spielstarke Werkself bereits zu null gewonnen. Ein Rufzeichen setzte auch Kevin Kuranyi, der zum 3:0-Sieg von Schalke 04 in Karlsruhe ein Tor und zwei Assists beisteuerte. Das Stadion verließ der im DFB-Team nicht mehr erwünschte Stürmer grinsend, aber fast wortlos. "Ich will erst noch mehr gute Leistungen bringen", sagte Kuranyi.





















