Österreich kämpft um eine historische Chance
Österreichs U21 bestreitet am Freitag das Hinspiel im EM-Play-off. In Pasching warten die Finnen.

Foto © GEPAManfred Zsak
Er will immer mit "der stärksten Mannschaft" spielen, verriet U21-Teamchef Manfred Zsak im Gespräch mit der Kleinen Zeitung. Ein Vorhaben, das im heutigen Hinspiel im EM-Play-off gegen Finnland in Pasching (18 Uhr, ORF 1 live) nicht ganz umsetzbar ist - obwohl Österreich die historische Chance hat, sich erstmals für eine U21-EM zu qualifizieren. Mit Sulimani, Junuzovic sowie Hackmair fehlen drei Stützen verletzt. Dober ist gesperrt und mit Arnautovic, Hoffer, Gercaliu, Harnik, Fuchs und Prödl ist ein ganzes Sextett beim A-Team, das noch spielberechtigt wäre.
Kampf um Okotie.
Eine Tatsache, die Zsak nicht glücklich macht. Um Okotie hat er mit Teamchef Karel Brückner gekämpft - und gewonnen. Bei Hoffer und Gercaliu "siegte" Brückner. Gerade bei Gercaliu wundert sich Zsak. "Der hat bei den letzten drei A-Länderspielen nur aufgewärmt, da hätte man diesmal auch einen anderen auf die Bank setzen können." Sollte Österreich aber bei der EM dabei sein, dann überlegt Zsak einen neuerlichen Anlauf. Denn zum Zeitpunkt der EM in Schweden (15. bis 29. Juni 2009) ist das A-Team nicht im Einsatz.
"Schwierige Entscheidung".
"Allerdings ist das auch eine schwierige Entscheidung. Denn wenn die sechs kommen, dann sollten die auch Fixstarter in der U21 sein und ich müsste sechs eliminieren, die die Qualifikation gewonnen haben. Aber jetzt zählt ohnehin einmal nur Finnland."
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Fakten
Seit der Etablierung der U18- und U16-EM durch die UEFA 1980 (der erste U21-EM-Titel wurde bereits 1978 vergeben) brachte es der ÖFB auf bisher 17 Endrunden-Teilnahmen.




















