Wigan beschäftigen Scharners "Strafe" und Transfergerüchte
Weil Paul Scharner für Österreich gegen Frankreich einlief, setzte ihn Steve Bruce, der angeblich zu Tottenham will, bei Wigan auf die Bank.

Foto © GEPAPaul Scharner
Noch schmerzt Österreichs England-Export Paul Scharner die in der Vorbereitung erlittene Knöchelverletzung ein wenig, aber: "Das gehört dazu, so etwas muss ich einfach aushalten." Was den Niederösterreich mehr schmerzt, ist die Tatsache, dass es nicht seine Leistungen sind, die Wigan-Trainer zu der "Erziehungsmaßnahme" veranlassten, sondern, dass der lädierte Premier League-Spieler für Österreichs Nationalteam trotz Schmerzen im Fuß auflief.
Nationalteam.
"Bruce kennt meine Geschichte mit dem Team nicht so genau und hat selbst nie im Nationalteam gespielt. Vielleicht versteht er deshalb auch nicht, wie viel es mir bedeutet, endlich wieder im österreichischen Nationalteam mit dabei zu sein und natürlich auch mein Bestes zu geben", sagt der Niederösterreicher, der sonst bei Wigan eigentlich einen Stammplatz sicher hat.
Wechsel zu Tottenham.
Wie überhaupt beim englischen Erstligisten die Uhren derzeit etwas anders gehen. Steve Bruce selbst lässt (Taktik-) Arbeit vor den Spielen nur noch von seinen Assistenten erledigen. Zudem halten sich hartnäckige Gerüchte, dass der Coach der "Latics" mit einem Wechsel nach Tottenham liebäugelt. Dass Bruce in einem Interview mit einer englischen Zeitung den derzeitigen Tabellenletzten der Premier League auffällig lobte und vor allem viel Potenzial für die Zukunft sah, nährte diese naturgemäß zusätzlich.
Gerüchte.
Zugleich vermutet man in England, dass Bruce Scharner zu überreden versucht, ebenfalls den Weg zu den "Spurs" nach Tottenham anzutreten. "Ich habe ihn am Donnerstag ganz gezielt auf diese Gerüchte angesprochen - er hat nur gemeint, dass nichts dran sei", sagt Scharner. Nächstes Ziel? "Eine gute WM-Qualifikation spielen, das zählt jetzt am Meisten."





















