Pogatetz entschuldigt sich für "Brutalo-Foul"
Nach dem Foul gegen Possebon hat sich Pogatetz auf der Vereinshompage entschuldigt. Er habe seiner Meinung nach die Situation falsch eingeschätzt.

Foto © APPogatetz sah nach dem Foul "Rot" - sah aber die Entscheidung des Schiedsrichters nicht ein
Am Mittwoch war das brutale Foul von ÖFB-Teamverteidiger und Middlesbrough-Legionär Emanuel Pogatetz Gesprächsthema Nummer eins in England. Nun hat sich "Mad Dog" für sein schweres Foul an Rodrigo Possebon entschuldigt. Es tue ihm leid, dem 19-jährigen Brasilianer "wehgetan zu haben", erklärte der Steirer auf der Vereinshomepage. "Ich hoffe, dass er sich rasch von seinen Verletzungen erholen kann und dass er nicht lange ausfällt."
Falsche Einschätzung. Der 25-Jährige in der dritten Runde des englischen Ligacups gegen Manchester United nach einem brutalen Tackling vom Platz gestellt. "Ich bin in die Aktion gegangen, weil ich gedacht habe, den Ball gewinnen zu können", erklärte Pogatetz weiter. "Ich habe das falsch eingeschätzt. Direkt danach habe ich die Rote Karte nicht verstanden. Jetzt, da ich die Szene im Fernsehen gesehen habe, weiß ich aber, dass die Entscheidung des Schiedsrichters richtig war."
Weitere Tests. Der Brasilianer lag nach dem Foul minutenlang auf dem Boden und musste noch auf dem Spielfeld mit einer Sauerstoffmaske behandelt werden. "Es war ein fürchterliches Foul", sagte United-Trainer Alex Ferguson. Der Verdacht auf Beinbruch bestätigte sich in der Folge aber nicht, weitere Tests sollen nun Aufschluss über den Grad der Verletzung bringen. Für Pogatetz war es die erste Rote Karte im Middlesbrough-Dress.
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Possebon musste vom Platz getragen werdenFoto © AP




















