Ümit Korkmaz auf dem Weg zurück
Der Mittelfußknochenbruch verheilt gut und Ümit Korkmaz fiebert schon seinem ersten Einsatz bei Eintracht Frankfurt entgegen.

Foto © ReutersIn gut zwei Wochen will Ümit Korkmaz mit dem Training beginnen
Ümit Korkmaz muss den Auftakt der deutschen Bundesliga von der Tribüne aus verfolgen. Trotzdem fiebert der Neue von der Frankfurter Eintracht dem Heimspiel gegen Hertha BSC entgegen, als stünde er vor seinem Liga-Debüt im Dress der Hessen. "Ein Dreier zum Start wäre wichtig, ich werde auf der Tribüne fest die Daumen drücken", sagte der noch verletzte Flügelflitzer.
Pech. Überehrgeiz und Pech verzögern den Einstand des ÖFB-Teamspielers. Obwohl er nach dem EM-Turnier noch eine Woche Urlaub gehabt hätte, war der Wiener vorzeitig ins Tiroler Trainingscamp in Zell am Ziller eingerückt und zog sich in der ersten Übungseinheit einen Bruch des fünften rechten Mittelfußknochens zu. Mittlerweile befindet sich Korkmaz schon auf dem Weg der Besserung. Am vergangenen Donnerstag tauschte er den Gipsverband mit einem Spezialschuh. In zehn Tagen bis zwei Wochen will er mit dem Laufen beginnen.
Comeback. "Das hängt letztlich von den Röntgenbildern ab. Bisher verlief die Heilung aber gut, es ist nichts verschoben worden." Es werde nichts überstürzt, sondern der kürzeste und sicherste Weg zurück gewählt. Auf ein Datum für sein Comeback will er sich nicht festlegen. Derzeit ist sein Alltag von Krafttrainings, Therapien und Behandlungen geprägt.
Stichwort Trainer. Mit seinem neuen Club-Chef Friedhelm Funkel kommt Korkmaz sehr gut aus und er hat sich - obwohl nicht im Training - als Kiebitz schon einen Eindruck über den 54-Jährigen verschafft. "Er ähnelt in seiner Arbeit Rapid-Coach Peter Pacult. Auch er ist ein harter Trainer, der besonders auf Disziplin achtet", erzählte der Ex-Rapidler über Funkel, der seit Sommer 2004 das Eintracht-Zepter schwingt und nach dem Abgang von Markus Weissenberger wieder einen "Ösi" unter seinen Fittichen hat.




















